- Jederzeit einsatzbereit: Beamtinnen und Beamte der Polizei Sachsen.
Stellenplan der Polizei bald erfüllt: Dresden über Soll, Meißen unterbesetzt
Bei Sachsens Polizei arbeiten derzeit rund 14.500 Beamte - das belegen neueste Zahlen aus dem Innenministerium, die die Fraktion DIE LINKE im Landtag abfragte. Das sind rund 100 Stellen mehr als letztes Jahr. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD ist ein Stellenaufwuchs bis zu 15.000 Beamten geplant.
Die größte Lücke klafft noch im Streifendienst, wo sachsenweit 280 Planstellen unbesetzt sind. Da vor allem in ländlicheren Gegenden. Im Revier Meißen fehlen 13 Kolleginnen und Kollegen, in Freital-Dippoldiswalde sind es neun. Sehr gut besetzt sind dagegen die Reviere Dresden Nord und West mit 36 Stellen über dem Soll.
Vakanzen gibt es auch beim Landeskriminalamt (85 Stellen), in der Polizeihochschule (135) und im Polizeiverwaltungsamt (62). Rein rechnerisch könnten die Lücke bis zur Vollbesetzung der sächsischen Polizei bis zum Jahresende geschlossen sein. Denn der Freistaat übernimmt 475 neu ausgebildete Polizeianwärterinnen und Änwärter.
Das Innenministerium betont aber, dass es schwierig sei, Personal für ländliche Reviere zu finden und dass die Beamten dauerhaft hohen Belastungen durch die Abdeckung von Demonstrationen, Sportveranstaltungen und anderen Großveranstaltungen ausgesetzt sind.
