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Stadtmuseum geht der „Platte“ auf die Spur

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Plattenbauten haben den Wohnungsbau in der DDR jahrzehntelang geprägt. Mit der Geschichte der sogenannten Platte befasst sich jetzt eine Sonderausstellung im Dresdner Stadtmuseum, die ab 28. Februar zu sehen ist. 

Die Schau geht der Frage nach, warum man damals so baute, was die Vor- und Nachteile waren und wie die Menschen in der Platte wohnten. Die Fertigbauweise gab es übrigens nicht nur in der DDR, sondern auch Westdeutschland. Auch damit beschäftigt sich die Ausstellung.  

Das Thema Plattenbau wird nicht rein bauhistorisch betrachtet, sondern bezieht immer wieder die Perspektive der Bewohner und Bauschaffenden mit ein. Dazu dienen unter anderem in Dresden-Prohlis und Köln-Chorweiler für die Ausstellung neu produzierte Interviews mit Bewohnenden. Aber auch die beteiligten Architektinnen und Architekten berichten in Videos von den Umständen des Bauens aus ihrer persönlichen Perspektive.

Die Ausstellung ist bis Ende November im Stadtmuseum zu sehen. Sie wird von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet.