++ EIL ++

Stadt setzt sich für Zukunft des Stauseebades Cossebaude ein

Zuletzt aktualisiert:

Die Stadt setzt sich weiter für die Zukunft des Stauseebades Cossebaude ein. Das aktuelle Ziel sei es, Baden im Stauseebad auch in der diesjährigen Saison zu ermöglich, erklärt Finanzbürgermeister Peter Lames. Derzeit befindet sich die Stadt dafür in Verhandlungen mit Vattenfall - dem Betreiber des Pumpspeicherwerks Niederwartha. Dieser hatte eine vorläufige Stilllegung der Anlage bei der Bundesnetz Agentur beantragt. Dann würde der Wasserstand im Stauseebad jedoch so stark sinken, dass Baden nicht mehr möglich wäre.

Die bisherigen Verhandlungen mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH erfolgten laut Finanzbürgermeister in einem konstruktiven Miteinander. Dennoch haben beide Parteien ihre unterschiedlichen Ziele, die sie erreichen wollen. Lames zeigte sich zuversichtlich, dass eine Zwischenlösung für einen Badebetreib 2021 gefunden wird.

Als Grundlage der weiteren Gespräche wurde eine gemeinsame Eckpunktevereinbarung durch beide Parteien erarbeitet und Ende des vergangenen Jahres unterzeichnet. Schwerpunkte der Vereinbarung sind dabei die gemeinsame Erarbeitung eines Übertragungskonzeptes der Gesamtanlage des Pumpspeicherwerkes Niederwartha sowie die damit verbundene Einhaltung der technischen, rechtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Stilllegungsprozess. Mit der Unterzeichnung bekräftigt die Stadt ihr Ziel, den unteren Stausee mit dem jetzigen Wasserstand dauerhaft als Teil des Stauseebades Cossebaude zum Badebetrieb zu nutzen. Beide Partner wollen nun gemeinsam vertieft den Weg beschreiben, die verschiedenen Zielstellungen in Einklang zu bringen.

Die Dresdner Bäder prüfen derzeit parallel, ob ein 50-Meter-Becken auf dem Gelände errichtet werden kann. Falls die Stadt und Vattenfall nicht zu einer Einigung kommen, wäre ein Badebetreib so aber frühstens 2023 möglich.