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Dynamo gewinnt Elb-Clásico in Magdeburg

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Dynamo Dresden hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ein starkes Zeichen gesetzt. Im prestigeträchtigen Elb-Clásico setzten sich die Schwarz-Gelben beim 1. FC Magdeburg mit 2:1 durch und feierten damit den zweiten Sieg im zweiten Rückrundenspiel. Der Rückstand auf das rettende Ufer schrumpft auf einen Punkt, zugleich fügte Dynamo der formstarken Mannschaft der Stunde einen empfindlichen Dämpfer zu.

Sondertrikot zu Ehren von „Dixie“ Dörner

Die Partie hatte für Dynamo eine besondere Bedeutung. Anlässlich des 75. Geburtstags der 2022 verstorbenen Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner lief die Mannschaft in einem schwarzen Sondertrikot auf – eine sichtbare Hommage an den ehemaligen Kapitän und Ehrenspielführer.

Dynamo beginnt mutig, Magdeburg trifft den Pfosten

Dresden startete mit hohem Pressing und viel Intensität. Jakob Lemmer hatte früh die erste Großchance, als sein Abschluss nach Steckpass von Vincent Vermeij nur knapp über das Tor ging. Auch wenig später verfehlte Lemmer nach Vorlage von Kofi Amoako das Ziel.

Nach rund 20 Minuten fand Magdeburg besser ins Spiel. Mateusz Zukowski traf zunächst aus der Distanz den Innenpfosten, ehe er es wenig später besser machte. Nach einer Seitenverlagerung unterlief Jonas Sterner die Flanke, Baris Atik legte auf – Zukowski vollendete aus kurzer Distanz zur Führung.

Standardstärke dreht das Spiel vor der Pause

Dynamo zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und schlug prompt zurück. Nach einer Ecke landete der Ball bei Amoako, der nach einem Lattentreffer im Nachsetzen zum 1:1 traf. Es war sein erstes Tor für Dynamo. 

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte folgte der nächste Standard-Moment. Nach einem Freistoß kam Amoako erneut an den Ball und flankte scharf von der Grundlinie. Am langen Pfosten stand Thomas Keller goldrichtig und köpfte zum 2:1 ein. Mit der Führung ging es in die Kabinen.

Zähe zweite Halbzeit, Dynamo verteidigt leidenschaftlich

Der zweite Durchgang begann mit Verzögerung. Pyrotechnik sorgte für dichten Rauch, erst nach mehreren Minuten konnte weitergespielt werden. Danach übernahm Magdeburg die Spielkontrolle, während Dynamo kompakt verteidigte und auf Umschaltmomente setzte.

Die Gastgeber suchten ihr Glück vor allem aus der Distanz, fanden aber lange kein Durchkommen. Auf der anderen Seite hatte Vermeij per Konter die Chance auf das 3:1, scheiterte jedoch an Dominik Reimann.

In der elfminütigen Nachspielzeit musste Dynamo noch einmal zittern. Marcus Mathisen kam aus kurzer Distanz zum Kopfball, doch Tim Schreiber parierte stark. 

Zweiter Sieg, neuer Glaube im Abstiegskampf

Dynamo verlässt mit dem Erfolg zwar noch nicht die Abstiegszone, macht den Kampf um den Klassenerhalt aber wieder offen. Nach dem Heimsieg gegen Fürth ist es der zweite Erfolg in Serie. Am kommenden Sonntag wartet mit Arminia Bielefeld der nächste direkte Konkurrent im Rudolf-Harbig-Stadion.