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Nachwuchsgärtner für die grüne Oase Seestraße

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Kleine Nachwuchsgärtner sind ab sofort auf der Seestraße unterwegs. Sie unterstützen das Projekt „Lebendige Seestraße“. Für den Sommer wurde der Bereich zwischen Altmarkt und Dr. Külz-Ring verkehrsberuhigt, es wurden gemütliche Sitzgelegenheiten geschaffen und Bäume und Sträucher gepflanzt. „Bei Besuchern, Gastronomen und Geschäftsinhabern stößt das Projekt auf positive Resonanz. Die begrünten Oasen bieten nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern sie unterstützen auch die Restaurants, Cafés und Geschäfte, um mehr Besucher anzuziehen.“, so Antje Mikoleit, von der SAXONIA Fördergesellschaft für den DEHOGA Sachsen.

Bisher wurde die Bewässerung der Pflanzen von den Gastronomen übernommen. Nun sollen sie tatkräftige Unterstützung von den jüngsten Gästen bekommen. Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Sachsen hat dafür Kindergießkannen verteilt, damit die kleinen Besucher der Restaurants und Café die Bäume, Stauden und Gräser gießen können. So sind sie spielerisch in das Projekt eingebunden.

Die neue Bepflanzung ist Teil eines Verkehrsversuchs, der noch bis Oktober läuft und der die Innenstadt wieder attraktiver für Besucher machen soll. Der Bereich wurde vorübergehend zur Fußgängerzone und darf bis zum Herbst zusätzlich zu den Fußgängern nur noch vom Rad- und Anlieferverkehr genutzt werden.

Die Maßnahme unter dem Motto „Stadtraum anders gestalten“ soll die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt verbessern und mehr Platz für Fuß- und Radverkehr schaffen. Die Idee dazu kam aus dem Stadtbezirk Altstadt, wo der Vorschlag zur Verkehrsberuhigung und Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie auf offene Ohren stieß.

Bis Herbst können Dresdner an einer Onlineumfrage teilnehmen und über die Zukunft der Seestraße abstimmen. Mit dem QR-Code an den angebrachten Tafeln kommt man zur Befragung.  

Im Oktober wird der Verkehrsversuch vorerst beendet und Bilanz gezogen. Das Projekt kostet die Stadt über 300 000 Euro. Es wird finanziert aus Mitteln des Stadtbezirksbeirats Altstadt und aus Fördermitteln des Bundesförderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“.