Roboter im Klassenzimmer
Das Berufliche Schulzentrum für Elektrotechnik am Strehlener Platz beherbergt ab sofort zwei Roboter. An den Gelenkroboterarmen können nun alle Auszubildende arbeiten, ohne dass Vorkenntnisse im Programmieren notwendig sind. Damit sollen die Schüler auf die neuen Anforderungen im Berufsleben vorbereitet werden. 150.000 Euro kosten die beiden Roboter-Ausbildungsplätze, bezahlt von Freistaat und Landeshauptstadt. Das Know-how lieferte die Dresdner Firma Wandelbots.
„Die Erfindung von Wandelbots bietet der Schule einen hohen Mehrwert und erlaubt einen praxisnahen und zeitgemäßen Unterricht“, sagt Bernd Petschke, Schulleiter des BSZ ET. „Dabei lernen unsere Schüler auch voneinander, berichten über Lernerfolge und geben ihr Know-how weiter.“, fügt Petschke hinzu. Das BSZ ET unterrichtet Auszubildende in den Berufen der Elektrotechnik, Informationstechnik, Mechatronik und Mikrotechnologie. Die Kooperation findet im Rahmen der Initiative Digitale Schule Sachsen statt und wird neben Wandelbots von Siemens, dem Sächsischen Kultusministerium und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden unterstützt. Mittlerweile sind zwei Roboter in die Klassenzimmer des BSZ ET eingezogen.
„Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler auf die neuen Anforderungen im Berufsleben vorbereiten. Dazu gehört auch die Robotik. Die Ausstattung unserer Berufsschulzentren mit modernster Technik und nutzerfreundlicher Software soll auch das Interesse der Jugendlichen dafür fördern. So bringen wir das Robotik-Know-how in die produzierenden sächsischen Betriebe und vergrößern den Talentpool für sächsische Automatisierungsunternehmen“, betonte Kultusminister Christian Piwarz.
Jan Donhauser, Bildungsbürgermeister der Stadt Dresden: „Durch solch engagierte Unternehmen wie Wandelbots, wird die Attraktivität der beruflichen Ausbildung und somit auch der Schulabschlüsse für Oberschülerinnen und Oberschülern gesteigert“.