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Razzia gegen rechte Terror-Gruppe - auch in Dresden

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Die Bundesanwaltschaft lässt seit Dienstagmorgen bundesweit Wohnungen junger Neonazis durchsuchen. Der Behörde zufolge handelt es sich um mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen Terror-Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. 

Razzien gibt es in diesem Zusammenhang auch in Dresden und im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Insgesamt durchsuchen die Ermittler Wohnungen an 16 Orten, darunter in Mecklenburg-Vorpommern, im Vogtlandkreis, im Landkreis Zwickau und in Schleswig-Holstein. 

Ermittelt wird gegen zehn Beschuldigte, größtenteils Jugendliche und Heranwachsende. Die Gruppe soll Anschläge auf Migranten geplant und verübt haben. Die Körperverletzungsvorwürfe gegen zwei der Beschuldigten betreffen Angriffe auf vermeintlich pädophile Personen.  

Mehrere mutmaßliche Mitglieder stehen bereits vor Gericht.