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Polizei warnt: Keine Silvesterparty auf Carolabrücke!

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Seit dem 11. September ist die einsturzgefährdete Carolabrücke für jeglichen Verkehr gesperrt – auch für Fußgänger! Doch bei der Polizei liegen nach Recherchen unseres Senders mehrere Anzeigen gegen Personen vor, die dennoch über die Absperrung klettern.

„Jeden Tag sammeln wir Kerzen und Weinflaschen ein. Es wird schon ein erheblicher Verkehr zum Feiern genutzt. Gerade Silvester ist eine Herausforderung für uns“, erklärt Ivar Pommerening, der Sicherheitschef der Baustelle an der Carolarücke.

Das meiste Party-Volk steigt auf der Neustädter Seite über die Brückenabsperrungen. Genießt dann offenbar die Stadtsilhouette von der Brücke, macht Selfies. Die Brückengeländer auf den noch stehenden Brückenzügen wurden teils bereits zurückgebaut. Ein falscher Schritt - und dann noch unter Alkoholeinfluss - kann tödlich sein.

Deswegen warnen Polizei und Sicherheitsdienst eindringlich: „Es besteht wirklich Lebensgefahr. Bitte gehen Sie nicht zum Feiern auf die Brücke“, so Pommerening. 

Laut Staatsanwaltschaft Dresden kann das Betreten der abgesperrten Brücke als Hausfriedensbruch mit bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft werden.

Audio:

Ivar Pommerening ist für die Sicherheit auf der Carolabrücke zuständig und warnt dringend vor dem Betreten