- Im Stadtrat gibt es noch keine Einigung beim Streit um die Besetzung der Bürgermeisterposten. (Symbolbild)
Reduzierung der Bürgermeisterposten: OB-Vorschlag erntet Kritik
Der Vorschlag von Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, die Anzahl der Bürgermeisterposten künftig zu reduzieren, sorgt für eine geteilte Meinung bei den Parteien. Während FDP, CDU und Freie Wähler nicht abgeneigt sind, gibt es deutliche Kritik von der Dissidenten-Fraktion.
Laut dem Fraktionsvorsitzenden Johannes Lichdi würde die Postenreduzierung nicht auf einen Konsens, sondern auf eine Machtübernahme des Oberbürgermeisters abzielen. Zugleich wolle Hilbert mit seinen Vorschlägen Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen aus ihrem Posten drängen. Lichdi weiter: „Bezeichnend was in den Vorschlägen fehlt: Klima und Wohnen! Hilbert, der im Wahlkampf noch kräftig die Backen aufgeblasen hatte, schafft nun zwei der wichtigsten Aufgabenstellungen als Ressorts ab.“ Die Dissidenten bezeichnen den Vorschlag als „Putsch“ und kündigten Widerstand an.
