Nur acht von 99 Brunnen sprudeln: Kritik wächst
Nach der Ankündigung der Stadt, von den 99 Brunnen nur acht in diesem Jahr in Betrieb zu nehmen, wächst die Kritik. Dresden setze falsche Prioritäten, heißt es u. a. von der SPD. Brunnen seien Lebensqualität. Vor allem im heißeren Sommer sei es absurd, diese abzuschalten.
Stimmen aus der Politik
Das Team Zastrow nannte es ein „Armutszeugnis für die Stadt“. Der Stadtrat wurde erst zwei Wochen nach dem beschlossenen XXL-Haushalt über die geplante Brunnenabschaltung der Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen informiert. Dadurch soll Geld in Höhe von etwa 400.000 Euro gespart werden.
Julia Hartl, SPD-Stadträtin für die Dresdner Neustadt, fordert die Umweltbürgermeisterin auf, ihre Entscheidung zu überdenken: „Brunnen sind kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil unserer urbanen Lebensqualität. Darauf dürfen wir nicht verzichten.“
Diese Brunnen sind stillgelegt
In der Neustadt soll im Sommer nahezu kein Brunnen loslegen. Eine Übersicht gibt es in unserem Artikel „Wegen Sparzwang: Zahlreiche Brunnen dürfen nicht sprudeln“.