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Neun Jahre Haft nach Vergewaltigung an Nossener Brücke

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Am Dresdner Landge­richt ist ein 31-Jähriger Marok­kaner zu neun Jahren Haft wegen beson­ders schwerer Verge­wal­ti­gung verur­teilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Asylbe­werber am 17. September nachmit­tags eine 31-jährige Frau in einem Gebüsch an der Zwickauer Straße am Aufgang zur Nossener Brücke missbraucht hat. Er verletzte die Frau mit einer Glasscherbe. Der Angeklagte hatte die Tat bestritten, sprach während des Prozesses von Einver­nehm­lich­keit. Er sei zudem von zwei Unbekannten verprü­gelt worden. Der Richter, sowie Staats­an­walt­schaft und Neben­klage schenkten dieser Schil­de­rung keinen Glauben.