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Nacht(sch)Lichter auch nächstes Jahr in Dresden unterwegs

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Auch im nächsten Jahr sind wieder Nacht(sch)Lichter in der Äußeren Neustadt unterwegs. Im Stadtbezirksamt Neustadt ging am 22. Dezember der entsprechende Zuwendungsbescheid des Freistaats Sachsen ein. Das teilte die Stadt mit. Damit werden vom Freistaat Sachsen 90 Prozent der Kosten aus Steuermitteln des Landeshaushaltes übernommen. Den zehnprozentigen Eigenanteil hat der Stadtbezirksbeitrat Neustadt bereits mit Beschluss Anfang Dezember zur Verfügung gestellt, so die Stadt. Insgesamt stehen damit im nächsten Jahr 130.000 Euro zur Verfügung.

Die Nacht(sch)Lichter sollen Bewohnern, Partygängern und Gastronomen der Dresdner Neustadt zuhören, vermitteln und Konflikte lösen. Seit Juli läuft das Projekt, dass sich für mehr  Toleranz, Rücksichtnahme und Respekt insbesondere an der Kreuzung Louisenstraße/Rothenburger Straße/Görlitzer Straße einsetzt. Diese sogenannte „Schiefe Ecke“ steht besonders in der warmen Jahreszeit im Fokus, wenn sich das Nachtleben im Freien abspielt. Die Kehrseite: Anwohner klagen über Lärm, Straßenbahnen können wegen blockierter Schienen nicht fahren und am nächsten Morgen sorgt Müll für einen unschönen Anblick.

Für eine positive Veränderung startete die Stadt einen Maßnahmenkatalog - Polizei und Ordnungskräfte sind vor Ort, es gibt aber auch begleitende Informationskampagnen und Aktivitäten von Anwohnern. Teil des Pakets sind auch die Nacht(sch)Lichter.