- Der Wagen kam erst im Wald zum Stillstand.
Gefährliche Verfolgungsjagd mit Schleuser endet mit Unfall
Nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd mit einem Schleuserfahrzeug sucht die Bundespolizei nun dringend nach Zeugen. Der verdächtige Schleuser hatte nach einem Unfall zu Fuß flüchten können.
Die Bundespolizei hatte den Transporter in der Nacht zum Donnerstag auf der A17 Anschlussstelle Heidenau kontrollieren wollen. Doch der Fahrer gab Gas und raste über Heidenau davon. Zwischen Pirna-Zehista und Berggießhübel beim Abzweig nach Goes rammte er den Wagen der Bundespolizei, stoppte an einem Abhang und flüchtete zu Fuß weiter. Der Transporter rollte den Hang hinunter und kam erst an einem Waldstück zum Stehen. Die Beamten kümmerten sich sofort um das Fahrzeug – in diesem befanden sich 17 türkische sowie afghanische Staatsangehörige, darunter fünf Kinder. Sie kamen in ein Krankenhaus.
Bei dem flüchtigen Mann handelt es sich wohl um einen Mann zwischen 20 und 30 Jahren mit dunklen Haaren. Wahrscheinlich trägt er einen Bart. Bekleidet ist er mit einem weiß/grauem T-Shirt und dunkler Hose.
Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel hat die Ermittlungen aufgenommen und fahndet aktuell noch nach dem Tatverdächtigen. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte an die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel. Die Dienststelle ist 24/7 telefonisch unter 035023-676 300 zu erreichen. Weiterhin können Sie die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter 0800 6 888 000 oder das Kontaktformular auf www.bundespolizei.de nutzen.
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