Aufatmen! Dresdner Brücken-Bombe erfolgreich entschärft
Aufatmen in Dresden! Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe an der Carolabrücke ist der Blindgänger am Donnerstag erfolgreich entschärft worden.
Punkt 13 Uhr nahm die Entschärfung der Bombe vor Ort ein glückliches Ende. Der 250-Kilo Blindgänger wird nun im Zerlegebetrieb in Zeithain zerkleinert.
Für die Entschärfung wurde zuvor ein Sperrkreis von etwa 1.000 Metern eingerichtet. Rund 10.000 Menschen mussten ihre Wohnungen und Hotels räumen. Etwa 300 von ihnen nutzten die Notunterkunft auf dem Messegelände.
Zahlreiche Geschäfte und Restaurants waren stundenlang geschlossen, darunter auch die Altmarkt-Galerie. Aber auch Kitas, das Regierungsviertel, Justizzentrum sowie Rathaus waren betroffen.
Polizei und Feuerwehr sagen Danke
Die Polizei und Feuerwehr sagen „Danke“ an alle Dresdner. Dass die Anwohner die Sperrzone rund um den Fundort eigenständig verlassen hätten, habe den Einsatz vereinfacht, so Feuerwehrsprecher Michael Klahre.
IT-Probleme der Stadt
Die Stadt hatte auch ein Bürgertelefon geschaltet. Dieses sowie auch die Website der Stadt waren aufgrund von IT-Problemen jedoch stundenlang nicht beziehungsweise kaum erreichbar.
So haben wir bislang in unserem Ticker berichtet:
Update, 16.28 Uhr: Ticker-Ende
Wir bedanken uns an dieser Stelle und schließen hiermit unseren Live-Ticker. Großes Danke auch von unserer Seite an das Team von Feuerwehr, Polizei, Ehrenamtler, Stadt und Co.!
Update, 16 Uhr: Bilanz der Feuerwehr
Für die Feuerwehr ist es geschafft. Sie zieht nun Bilanz. Insgesamt waren 600 Einsatzkräfte der Polizei, 43 Kräfte der Dresdner Stadtteilfeuerwehren, 76 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Dresdens sowie 92 medizinische Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen und der Berufsfeuerwehr beteiligt.
Unterstützt haben auch 40 Personen aus dem Gemeindlichen Vollzugdienst der Landeshauptstadt Dresden, etwa 20 Mitarbeiter im Rahmen des Bürgertelefons, sowie zahlreiche ehrenamtliche Helfer.
In der Notunterkunft Messe Dresden wurden 305 Personen betreut. Außerdem waren im Rahmen der Evakuierung 70 Personen transportiert, die Hilfe benötigten.
Das Bürgertelefon der Landeshauptstadt Dresden verzeichnete rund 900 Anrufe, die mit dem Fund der Bombe in Verbindung standen. Die meisten Anrufer hatten Fragen zur Evakuierung und zum Transport in die Notunterkunft.
Update, 15.40 Uhr: Wasserrohrzange und Multifunktionsspray für Entschärfung
Nach den Worten von Sprengmeister Thomas Zowalla ließ sich der mechanische Aufschlagzünder der Bombe sehr gut entfernen.
Bei Bomben britischer Bauart sind die Zünder aus Messing, was die Korrosion erschwert und ein großer Vorteil ist. Letztlich konnte er den Zünder mit einer Wasserohrzange aus der Bombe herausdrehen. Auch das handelsübliche Multifunktionsspray WD 40 kam zum Einsatz.
Update, 15.30 Uhr: Stadt füllt sich
Es wird wieder voll in der Stadt. Die Haltestellen sind gut gefüllt, Busse und Bahnen rollen. Auch viele Geschäfte haben mittlerweile wieder geöffnet.
Update, 15.02 Uhr: Was passiert nun mit der Bombe?
Unsere Reporterin Chrissie Pesch hat den Sprengmeister Thomas Zowalla kurze Zeit nach der Entschärfung auf dem Messegelände interviewt.
"Diese Bombe weist nur geringe Beschädigungen auf, wie auch der Zünder", so Zowalla. Dabei hatte die Bombe etwa 80 Jahre lang im Wasser gelegen. Durch den Zustand konnte der Blindgänger schnell entschärft werden. Sie wird nun in einem Zerlegebetrieb zerkleinert. Der Stahl wird der Produktion wieder zugeführt - es wäre also gut möglich, dass daraus mal ein Spaten entsteht, so der Sprengmeister.
Update, 14.45 Uhr: Sprengmeister zeigt Bombe
Bevor die Bombe nach Zeithain geliefert wird, zeigt Sprengmeister Thomas Zowalla den Blindgänger an der Messe Dresden. Hier steht er den Presseleuten - so auch unseren Reportern Christine Pesch und Benedict Bartsch - Rede und Antwort.
Update, 14.40 Uhr: Altmarkt-Galerie öffnet
Die Altmarkt-Galerie öffnet nun wieder für die Besucher. Die Händler sind startklar, allerdings könne es bei den Öffnungszeiten der Geschäfte etwas variieren, heißt es auf den sozialen Netzwerken.
Update, 14.10 Uhr: Ersatznummer Bürgertelefon
Die Stadt hat noch immer mit IT-Problemen zu kämpfen. Betroffen ist nicht nur die Website, sondern auch das Bürgertelefon. Dieses ist nun unter einer Ersatznummer 01738979192 zu erreichen.
Update, 13.58 Uhr: DVB-Umleitungen enden
Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) hatten zahlreiche Straßenbahnlinien und auch Busse umleiten müssen. Nun können diese wieder auf ihre gewohnte Stammroute zurückkehren. Mit Verspätungen sei aber noch zu rechnen, heißt es von den Verkehrsbetrieben auf der Plattform "X".
Update, 13.51 Uhr: Leben nimmt wieder an Fahrt auf - auch Herkuleskeule legt los
Aufatmen heißt es auch wieder in der Herkuleskeule! Die Kabarettisten haben ihr Domizil in der Sperrzone, im Kabarettkeller im Kulturpalast. Mit der erfolgreichen Entschärfung kann es heute Abend wie geplant weitergehen.
Um 19.30 Uhr ist das Stück "Die Erde hat eine Scheibe" zu sehen. "Wir haben vorsorglich gestern Abend nach der Vorstellung bereits Bühnenbild und Technik für heute Abend vorbereitet, sodass wir ohne Zeitverzug starten können„, so der künstlerische Leiter Philipp Schaller.
Update, 13.48 Uhr: Sperrbereich aufgehoben
Der Sperrbereich ist offiziell aufgehoben. Alle Personen können in ihre Wohnungen bzw. Hotels zurückkehren.
Die Feuerwehr beginnt mit dem Krankentransport.
Update, 13.37 Uhr: Bombe wird nach Zeithain gebracht
Der Sprengmeister wird die Bombe nun nach Zeithain transportieren. Dort befindet sich die zentrale Sammelstelle zur Entsorgung.
Update, 13.29 Uhr: Maßnahmen werden Stück für Stück zurückgefahren
Feuerwehrsprecher Michael Klahre zeigte sich erleichtert. Nun werden alle Maßnahmen Stück für Stück zurückgefahren. "Ein großes Dankeschön an den Kampfmittelbeseitigungsdienst, an die Einsatzkräfte und Dresdner!", so Klahre.
Sobald die Polizei den Sperrbereich aufgehoben hat, wird diese Informationen über die Warn-Apps weitergegeben. Gleichzeitig wird das Sirenen-Warnsystem noch einmal ausgelöst.
Die Notunterkunft, in der etwa 300 Menschen Unterschlupf fanden, wird nun langsam geräumt. Außerdem helfen die Einsatzkräfte, viele Betroffene zurück in ihre Wohnungen zu bringen.
Update, 13.12 Uhr: Entschärfung ist durch
Schneller als gedacht ist die Entschärfung geglückt. Nach nur wenigen Minuten konnte der Zünder entfernt werden.
"Punkt 13 Uhr hat die Entschärfung der Bombe ein glückliches Ende gefunden. Der Sprengstoffmeister hat die Bombe vor Ort entschärfen können. Sie wird jetzt abtransportiert ", so Polizeisprecher Marko Laske. Der Sperrbereich werde allerdings noch aufrechterhalten, für einen sicheren Abtransport.
Update, 12.37 Uhr: Entschärfung kann starten
Wie die Stadt mitteilte, ist die Evakuierung abgeschlossen. Die Entschärfung der Bombe kann nun starten.
Laut Polizei verlief die Evakuierung ohne Probleme. 219 Menschen befinden sich in der Notunterkunft in der Messe. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz, um zu kontrollieren, dass sich niemand im Sperrbezirk aufhält.
Während der Entschärfung bleibt der Sicherheitsbereich gesperrt. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Wie lange die Entschärfung andauert, ist unklar.
Update, 11.43 Uhr: Aktueller Zeitplan
Die Evakuierung werde noch einige Zeit dauern, so Polizeisprecher Uwe Hofmann. Der Entschärfer sei aber startklar - es handelt sich dabei um Thomas Zowalla. Er hatte die Bombe bereits gestern in Augenschein genommen und hofft, diese binnen einer Stunde entschärfen zu können. Eine genaue Prognose gibt es aber noch nicht.
Update, 11.20 Uhr: Noch vereinzelt Menschen in der Sperrzone
Nach Beginn der Evakuierungbefinden sich nach Einschätzung der Polizei nur noch vereinzelt Menschen in der Sperrzone. Diese müssten noch nach draußen gebracht werden, sagte Polizeisprecher Marko Laske. Ein Hubschrauber, ausgerüstet mit Kamera und Wärmebildkamera, ist derzeit unterwegs, um mögliche Personenbewegungen festzustellen.
Zudem ist die Feuerwehr teils noch damit beschäftigt, Menschen in Sicherheit zu bringen, die das Gebiet nicht selbstständig verlassen können. "Es ist schwer abzuschätzen, wie lange so eine Evakuierung dauert", so Laske. Die Mehrheit der Dresdnerinnen und Dresdner habe sich aber an die Vorgaben gehalten und bis 9.00 Uhr den Bereich verlassen, betonte Laske. Es gehe derzeit nur noch um Einzelfälle. Die Innenstadt sei nahezu verwaist.
Update, 11.15 Uhr: Mittagessen in der Notunterkunft
In der Messehalle 2 in der Notunterkunft befinden sich nach Informationen unseres Reporters Benedict Bartsch aktuell 500 Menschen. Vor Ort gibt es u.a. Kaffee und Wasser.
Auch an eine Mittagsversorgung wurde gedacht. Es wird wohl auf Nudeln mit Tomatensoße hinauslaufen.
Update, 10.51 Uhr: IT-Systeme der Stadt down
Aufgrund eines Systemausfalls ist die Webseite der Stadt derzeit nicht zugänglich. Die Mitarbeiter des Rathauses wurden gebeten, ihre Arbeit ins Home Office zu verlegen - jedoch gibt es derzeit auch keinen Zugriff auf das interne Netzwerk.
Man arbeite mit Hochdruck an der Beseitigung des Problems, heißt es von der Stadt.
Feuerwehr und Bürgertelefon sind weiterhin erreichbar. Bürgertelefon: 0351-4887666.
Update, 10.34 Uhr: Notunterkunft in der Messe füllt sich
Der Fund der alten Fliegerbombe hat das Herz der Stadt Dresden in ein Sperrgebiet verwandelt. Evakuierungsbusse pendeln seit den frühen Morgenstunden zwischen der Innenstadt und dem Messegelände. Dort ist eine Notunterkunft eingerichtet. Feuerwehrsprecher Michael Klahre rechnet damit, dass noch mehr Menschen kommen.
Allerdings sei die Zahl der Menschen, die eine Unterkunft suchen, erfahrungsgemäß nicht allzu groß. Da es sich um einen regulären Arbeitstag handelt, seien viele Menschen bei der Arbeit. Klahre stellt sich auf bis zu 500 Menschen ein. Da unklar ist, wie lange die Entschärfung der Bombe dauern wird, sind die Einsatzkräfte auf einen ganztägigen Einsatz vorbereitet.
Update, 10.28 Uhr: Helikopter steht über Sperrkreis
Ein Helikopter ist über dem Sperrkreis zu sehen. Die Einsatzkräfte durchsuchen weiterhin den Bereich, um zu schauen, dass niemand mehr vor Ort in dem Evakuierungsgebiet ist.
Derweil gibt es Probleme, die Website der Stadt dresden.de/bombe zu erreichen.
Update, 9.30 Uhr: Sperrkreis aktiv - 600 Polizisten im Einsatz
Der Sperrkreis ist seit 9.15 Uhr aktiv. Neben Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten sind rund 600 Polizisten im Einsatz. Sie kontrollieren, ob wirklich alle Menschen den betroffenen Bereich verlassen haben.
Die Dresdner Polizei bittet alle Personen im Evakuierungsgebiet, den Anweisungen der Einsatzbeamten Folge zu leisten.
Update, 9.00 Uhr: Sperrkreis wird aktiv - Polizei leitet um
In diesen Minuten wird der angekündigte Sperrkreis eingerichtet. Die Polizei sperrt alle Zufahrtsstraßen und Wege im Umkreis von einem Kilometer. Der Bereich wird dann noch einmal umfangreich kontrolliert, erst wenn alles sicher ist, kann mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden.
Update, 8.42 Uhr: DVB-Umleitungen treten in Kraft
Die Linien 1, 2, 4, 6, 7, 8, 9, 11, 12, 13, 44, 62 werden ab sofort umgeleitet. Alle Informationen über die Fahrwege finden Sie unter diesem Link.
Update, 8.40 Uhr: Auch Hotelgäste müssen raus
Die Evakuierung in Dresden läuft. Alle Hotelgäste im Sperrkreis müssen raus, der Neumarkt an der Frauenkirche ist menschenleer.
Update, 8.24 Uhr: Umliegende Brücken werden ab 9 Uhr gesperrt
Von der Sperrung ist auch die Albertbrücke betroffen. Noch kann man drüber fahren, aber laut Polizei werden die Zufahrten spätestens ab 9 Uhr komplett dicht gemacht. Auch die Augustusbrücke wird gesperrt, dort sind Fußgänger, Radfahrer und die DVB betroffen.
Zusätzlichen Stau gibt es aktuell durch einen Unfall auf der Marienbrücke.
Update, 8.00 Uhr: Autofahrer stehen im Stau - DVB leiten um
In der Innenstadt gibt es die ersten größeren Staus, so zum Beispiel rund um den Albertplatz. Die DVB leiten die Linie 8 von Kiefernweg kommend in beide Richtungen ab Bischofsweg über Liststraße zur End-(H) Btf. Trachenberge. Die Haltestellen zwischen Bischofsweg und Südvorstadt können in beide Richtungen durch die Linie 8 nicht bedient werden.
Wer kann, sollte einen großen Bogen um den Fundort der Bombe machen. Die Dresdner Polizei weist nochmals darauf hin, dass alle Menschen den festgelegten Evakuierungsbereich bis heute 9 Uhr verlassen müssen
Update, 7.10 Uhr: Sperrung wird vorbereitet
Nach dem Sirenenalarm bereitet die Polizei die Sperrung vor. Noch fahren Autos, Busse und Straßenbahnen durch den Sperrkreis. Laut DVB wird es ab ca. 8 Uhr zu Sperrungen und Umleitungen kommen.
Update, 6.32 Uhr: Sirenenalarm soll Anwohner informieren
Feuerwehr und Rettungsdienst begleiten die Evakuierungsmaßnahmen mit 150 Einsatzkräften, darunter viele Ehrenamtliche. Sie sind auch für die Betreuung und Versorgung in der Notunterkunft zuständig. Damit die Informationen zu den Maßnahmen möglichst alle Betroffenen, zu denen neben Dresdnerinnen und Dresdnern beispielsweise auch zahlreiche Touristen zählen, erreichen, gibt es Meldungen per Warn-App. Am Morgen um 7.00 Uhr sollen im betroffenen Gebiet zudem die Sirenen ertönen.
Update, 6.15 Uhr: Verkehrschaos in der Innenstadt droht
Der Sperrbezirk umfasst große Teile des Stadtzentrums, auch die historische Altstadt ist betroffen. Laut Angaben der Polizei erstreckt er sich zwischen Albertplatz, Palaisplatz, Bernhard-von-Lindenau-Platz, Postplatz, Dippoldiswalder Platz weiter über den Georgplatz, die Marschnerstraße sowie die Weintraubenstraße.
Im Verlauf des Morgens werden demnach alle Zufahrten und Zugänge gesperrt. Dementsprechend wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet: Im Sperrkreis liegen auch die Augustus- und die Albertbrücke, die beidseitig der Carolabrücke über die Elbe führen.
Update, 6.00 Uhr: Uhr Evakuierung wird vorbereitet
Bis 9 Uhr soll die Evakuierung des Bereichs im Radius von etwa einen Kilometer um den Fundort abgeschlossen sein. Betroffen sind neben Anwohnern auch Touristen und Menschen, die in der Innenstadt arbeiten oder zu Kita und Schule gehen. Im Evakuierungsbereich befinden sich neun Kindertagesstätten sowie 14 Schulen und weitere Bildungseinrichtungen. Sie bleiben heute geschlossen. Die vier betroffenen Pflegeheime, die insgesamt auf 392 Personen ausgelegt sind, müssen laut Klahre nur teilweise evakuiert werden.
Update, 20.52 Uhr: Umfangreiche Umleitungen bei den DVB
Wie die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mitteilten, kommt es am Donnerstag ab 8 Uhr zu umfangreichen Umleitungen bei den Straßenbahnen und zwei Buslinien. Der Eisenbahnverkehr ist nicht betroffen.
Das Servicetelefon ist ab 7 Uhr unter 0351/ 857 1011 zu erreichen. Das DVB-Kundenzentrum am Postplatz bleibt am Donnerstag geschlossen.
Alle Infos gibt es auch auf der Website der Verkehrsbetriebe.
Update, 19.50 Uhr: Auch Altmarktgalerie geschlossen
Die Altmarkt-Galerie Dresden gehört mit zum behördlich festgelegten Evakuierungsbereich. Aus diesem Grund wird die Altmarkt-Galerie für Besucher am Vormittag nicht öffnen. Nach Abschluss der Entschärfung sollen die Shops wieder einladen - wann das sein wird, steht aber nicht fest.
Update, 19.36 Uhr: Mehr Details zu betroffenen Gebäuden
Die Stadt hat nun mehr Details zu den betroffenen Einrichtungen veröffentlicht, die sich im Evakuierungsbereich befinden. Denn nicht nur 10.000 Menschen müssen ihre Räumlichkeiten verlassen.
Im Evakuierungsbereich befinden sich neun Kindertagesstätten, 14 Bildungseinrichtungen und vier Pflegeheime (insgesamt ausgelegt auf 392 Personen). Auch einige Gebäude der Stadtverwaltung sind betroffen. So müssen unter anderem das Rathaus, die Verwaltungsräume in der Lingnerallee und das Bürgerbüro Neustadt an der Hoyerswerdaer Straße morgen geschlossen bleiben. Termine können nicht wahrgenommen werden.
Update, 19.05 Uhr: Sirenen am Donnerstagmorgen
Damit die Informationen zu den Evakuierungsmaßnahmen möglichst alle Betroffenen, zu denen neben Dresdnern beispielsweise auch zahlreiche Touristen zählen, erreichen, gibt es laut Feuerwehrsprecher Klahre Meldungen per Warn-App.
Am Donnerstagmorgen um 7.00 Uhr sollen im betroffenen Gebiet zudem die Sirenen ertönen.
Update, 18.50 Uhr: Nicht alle Pflegeheime betroffen
Schulen und Kindertagesstätten, die sind im Evakuierungsbereich befinden, bleiben am Donnerstag geschlossen genauso wie Museen der Staatlichen Kunstsammlungen.
Pflegeheime müssten nicht komplett evakuiert werden, so Feuerwehrsprecher Michael Klahre. Dort werde "luftschutzmäßiges Verhalten" angewendet. Die Menschen müssen sich demnach im Gebäude auf der von der Fundstelle abgewandten Seite aufhalten. Dieses Vorgehen sei mit dem zuständigen Sprengmeister festgelegt worden.
Update, 17.32 Uhr: Auch Rathaus dicht, Hotels und Gastronomie ebenfalls
Nicht nur die Dresdner Polizeidirektion, auch das Rathaus ist von der Evakuierung betroffen. Man werde aber im Homeoffice weiterarbeiten, so Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka.
Zahlreiche Hotels und Gaststätten müssen ebenfalls tagsüber schließen.
Update, 17.15 Uhr: Stadt sendet Warnungen per Signal und Smartphone
Tausende Dresdner bekommen um 17.30 Uhr heute Abend eine Warnmeldung aufs Handy. Das soll auf die bevorstehende Evakuierung aufmerksam machen.
Weitere Warnungen soll es auf dem Handy dann morgen um 7 Uhr geben, anschließend erfolgt ein Sirenenton in der Altstadt.
Update, 17.06 Uhr: Mehr als 10.000 Menschen betroffen
Wie Feuerwehrsprecher Michael Klahre sagte, sind etwa 10.000 Menschen von der Evakuierung betroffen.
Jeder, der Hilfe benötigt - vor allem ältere oder bewegunseingeschränkte Menschen - wird gebeten, sich an das Bürgertelefon zu wenden: 0351-4887666.
Etwa 150 Einsatzkräfte werden bei der Evakuierung unterstützen sowie die Menschen in der Notunterkunft der Messe betreuen.
Update, 16.44 Uhr: Regierungsviertel, Justizzentrum und Co. dicht
Der Sperrkreis erstreckt sich zwischen dem Albertplatz, dem Palaisplatz, dem Bernhard-von-Lindenau-Platz, dem Postplatz, dem Dippoldiswalder Platz weiter über den Georgplatz, der Marschnerstraße sowie der Weintraubenstraße.
Ab Neun Uhr dürfte der Verkehr regelrecht zum Erliegen kommen - unter anderem werden auch die Augustusbrücke sowie Albertbrücke gesperrt.
Betroffen von der Evakuierung sind nicht nur Anwohner, sondern auch das komplette Regierungsviertel, die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) oder das Justizzentrum. Auch die Polizeidirektion Dresden zieht kurzerhand um. Die Hochschule für Bildende Künste muss ihren geplanten Hochschulinformationstag kurzfristig ausfallen lassen.
Update, 16.36 Uhr: Fundort spezielle Herausforderung für die Stadt
Polizeisprecher Thomas Geithner sagte zum Fundort: "Das ist tatsächlich speziell, weil wir selber als Polizeidirektion Dresden eben auch in diesem Bereich liegen. Das heißt auch, wir müssen aus unserer Polizeidirektion raus mit allem, einschließlich dem Notruf. Wir bauen einen zweiten Stab auf. Es gehen keine Notrufe verloren, wir werden umziehen für diesen Zeitraum und die Notrufe auf dem Polizeirevier der Stauffenbergallee entgegennehmen."
Update, 16 Uhr: Bombe liegt eingewickelt da
Der Bagger, der auf der Baustraße im Einsatz ist, hat die Bombe bewegt, heißt es von einem Polizeisprecher. Sie liegt nun eingewickelt auf den Steinen neben dem Fahrzeug. Dort bleibt sie bis zur Entschärfung.
Update, 15.22 Uhr: Große Verkehreinschränkungen erwartet
Wie uns Polizeisprecher Lukas Reumund sagte, werden großflächige Einschränkungen im Verkehr erwartet. Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sind betroffen.
Immerhin: Die Menschen können über Nacht in ihren Wohnungen bleiben. Ab 9 Uhr am Donnerstag wird dann kontrolliert, ob sich noch Personen in dem Sperrbezirk aufhalten. Ist dies nicht der Fall, kann die Entschärfung starten.
Wie lange diese dauern wird, lässt sich nicht vorhersagen.
Update, 14.22 Uhr: Probealarm abgesagt
Aufgrund des Bombenfundes ist der Probealarm in Dresden heute abgesagt worden. Eigentlich sollten die mehr als 200 Sirenen zum stadtweiten Test heute um 15 Uhr ertönen. Die Stadt testet so regelmäßig ihre Anlagen, damit im Ernstfall alles einwandfrei funktioniert.
Update, 14.05 Uhr: Menschen müssen bis 9 Uhr am Donnerstag ihre Wohnungen verlassen
Die 250 Kilogramm schwere Bombe englischer Bauart soll am Donnerstag vor Ort entschärft werden. Alle Menschen, die in einem Radius von etwa 1.000 Metern wohnen und arbeiten, werden aufgefordert den Bereich bis zum 9. Januar 2025, 09:00 Uhr zu verlassen.
Update, 13.15 Uhr: Evakuierung bis Donnerstagvormittag
Wie die Polizei auf der Plattform "X" mitteilte, soll der Evakuierungsbereich bis Donnerstagvormittag geräumt sein. Wie groß dieser ist, steht derweil noch nicht fest.
Die Polizei sperrt den Fundort der Bombe mit Flatterband ab. In der Nähe befinden sich unter anderem das Albertinum sowie das Residenzschloss und auf der anderen Elbseite etwa das Finanzministerium und die Staatskanzlei.
Mehrere Schaulustige haben sich bereits vor Ort versammelt.
Update, 12.20 Uhr: Spezialisten bestätigen englische Fliegerbombe
Die Kampfmittelexperten bestätigten, dass es sich um eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Demnach ist es eine englische Fliegerbombe.
Für den Abriss der Carolabrücke wurde von der Dresdner Altstadtseite eine Baustraße in den Fluss aufgeschüttet. In diesem Bereich wurde der Blindgänger entdeckt.
Weitere Bilder des Bombenfundes
Die Stadt Dresden, Feuerwehr sowie Polizei informieren auf den sozialen Netzwerken wie Instagram, Twitter und Threads sowie Facebook.
Auch online auf der Website der Stadt wurde eine Übersicht geschaltet, unter www.dresden.de/fund-fliegerbombe.