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  • Wenn das Plüschtier krank ist, helfen Arzt und Ärztin im Teddykrankenhaus im Universitätsklinikum Dresden.

Mit Kuscheltier zum Arzt: Dresdner Teddykrankenhaus wieder offen

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Der Stoff-Dino ist hingefallen, der Teddy hat Aua am Kopf oder Hasi hat Schnupfen. Bis Donnerstag können (bereits angemeldete) Kinder ihre Kuscheltiere ins Teddykrankenhaus ins Universitätsklinikum Dresden bringen und sie untersuchen lassen.

Medizinstudenten der TU Dresden kümmern sich spielerisch um die plüschigen Patienten und erklären den Plüschtier-Eltern so, was bei einem Arztbesuch passiert. Wiegen, Blutdruck messen oder Röntgen gehören zur Untersuchung dazu. Den Kindern werde so die Angst vor dem Besuch beim Doktor genommen, gleichzeitig würden die Medizinstudenten lernen, wie man medizinisch komplizierte Sachverhalte einfach und verständlich erklärt, so das Uniklinikum.

Über 20.000 Kinder im Vorschulalter aus Dresden und Umgebung ließen ihre Kuscheltiere in den letzten 21 Jahren untersuchen. Viele Kinder seien sehr neugierig in dieser Situation und nicht nur für sie, sondern auch für die Studierenden sei dies eine spannende Erfahrung, wie Medizinstudentin Nele Weber erzählt.

Der nächste Termin im Teddykrankenhaus ist der 20.06.2025 zur Langen Nacht der Wissenschaften.