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Autofahrer in Gorbitz war kein „Kinderfänger“ - Mann meldet sich bei der Polizei

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Das verdächtige Ansprechen eines Vierjährigen vergangene Woche in Dresden-Gorbitz hat sich nicht bestätigt. In den zurückliegenden Tagen ging die Dresdner Polizei einem Hinweis nach, wonach ein Vierjähriger von einem Autofahrer auf dem Dahlienweg mit Süßigkeiten angesprochen worden ist. Die Begleiterin des Jungen griff ein und verständigte die Polizei.

Autofahrer meldete sich bei der Polizei 

Nachdem der Fall in den Medien war, meldete sich ein Mann bei der Polizei und gab an, der Fahrer des Autos gewesen zu sein. Er konnte die Situation sehr genau beschreiben und glaubhaft versichern, dass er den Jungen nicht in böser Absicht angesprochen hatte.

Vielmehr dachte er, dass das Kind allein am Straßenrand stand und wollte seine Hilfe anbieten. Dazu kam es aber nicht, da die Begleiterin des Jungen sofort reagierte.

Die Tatsache, dass es zu keinen weiteren Vorfällen in diesem Bereich kam, untermauert nach Ansicht der Polizei die Aussagen des 43-Jährigen.

Polizei untersucht weitere mögliche Fälle 

Gleichzeitig dauern die Untersuchungen zu einem Vorfall an, der ebenfalls am 13. März in Wilsdruff gemeldet wurde. „Wir gehen jedem Hinweis nach und prüfen solche Fälle immer sehr akribisch“, sagte uns ein Sprecher.