Höchster Freifall-Turm der Welt kommt nach Dresden
Der größte mobile Freifall-Turm der Welt kommt nach Dresden. Der „Freefall Extreme“ ist 85 Meter hoch und steht pünktlich zum Stadtfest auf dem Volksfestgelände ab dem 1. Oktober für adrenalinfreudige Gäste breit.
Aufbau der Anlage
Die riesige Anlage wird mit acht großen Transportern gebracht und bereits ab dem 27. September aufgebaut. Das Besondere, so erklärt es uns der Betreiber Hendrik Boos, ist, dass die Anlage nicht durch das Aufeinandersetzen von Teilen aufgebaut wird. Stattdessen werden die neuen Elemente unten eingesetzt und durch ein Hydrauliksystem nach oben geschoben.
Weltgrößter Freifall-Turm
„Zunächst muss man unterscheiden zwischen stationären und transportablen Anlagen“, erklärt Hendrik Boos. Im Bereich der transportablen Anlagen ist sie die Größte der Welt. Zudem gibt es noch eine Besonderheit: Während des Falles kann man mit gekippten Sitzen nach unten fahren. „Da gibt es nur eine Anlage weltweit - und das ist der Freefall Extreme.“
Ablauf der Fahrt
Die Anlage startet unten. 20 Fahrgäste können in der Gondel Platz nehmen, dann fährt diese, ähnlich wie bei einem Fahrstuhl, langsam nach oben. Dabei dreht sich die Gondel um die eigene Achse, „was in Dresden besonders reizvoll sein dürfte, weil man hier einen schönen Ausblick hat“, so Herr Boos.
Während der Fahrt werden mehrere Stopps eingelegt. Auch oben darf man die Ansicht einen Augenblick lang in luftiger Höhe genießen. Dann kippen die Sitze nach vorne, die Fahrgastgondel wird ausgeklinkt, sodass jeglicher Kontakt mit der Mechanik verloren wird. Die zehn Tonnen schwere Gondel saust nach unten und wird durch ein Magnetbremssystem wieder aufgefangen. Die zwei Minuten lange Fahrt kostet sieben Euro.
Turm bleibt bis Ende Oktober
Am 1. Oktober eröffnet der Turm parallel zum Stadtfest für die ersten Besucher. Das Stadtfest wird am Sonntag beendet, doch die Anlage wird in Dresden länger stehen bleiben. Denn mit dem Herbstvolksfest am 9. Oktober wird wieder begonnen. Bis zum 31. Oktober bleibt der „Freefall Extreme“ dann stehen.
Zuvor Standort in Polen
Der „Freefall Extreme“ hatte zuvor seinen Standort in Stettin, Polen. Dort wird er nun abgebaut und nach Dresden gebracht. Die Betreiber waren bereits in den Vorjahren auf dem Stadtfest erfolgreich mit anderen Geschäften vertreten. Daher wird die Chance genutzt, in diesem Jahr den Freifall-Turm mitzubringen.
Sicherheit
Um die Sicherheit braucht sich keiner Sorgen zu machen. Der Turm wird genauestens überwacht und mehrfach geprüft. Selbstverständlich wird vorher ausgiebig getestet, auch von den Betreibern selbst. Boos: „Das gibt einen Kick, den man die nächsten zwei Stunden nicht vergisst.“