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  • Michael Katzsch, Leiter vom Amt für Brand und Katastrophenschutz, Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und Feuerwehrsprecher Michael Klahre

Großbrände und Evakuierungen: Dresdens Feuerwehr zieht Bilanz

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Feuerwehr und Rettungsdienst Dresden waren auch im Jahr 2025 stark gefordert. Zu rund 180.000 Einsätzen rückten die Kameradeb aus. Damit bewegte sich das Einsatzaufkommen auf dem hohen Niveau des Vorjahres. 

Die Feuerwehr allein wurde rund 10.000 alarmiert. Besonders einzelne Großbrände und Evakuierungen erforderten zeitweise einen erheblich erhöhten Personal- und Ressourceneinsatz. So mussten unter anderem zwölf Großbrände gelöscht werden. Zudem wurden zehntausende Menschen evakuiert, nachdem an der eingestürzten Carolabrücke Kampfmittel gefunden worden waren.

Zwei Großbrände am 6. Juni banden massive Kräfte

Besonders herausfordernd waren zwei Großbrände an einem Tag. Am 6. Juni brannten Teile des alten Leipziger Bahnhofs sowie die ehemalige Staatsoperette in Dresden-Leuben. Die Feuerwehr war mit mehr als 200 Einsatzkräften mehrere Stunden im Einsatz. Auch am Heiligen Abend, dem 24. Dezember 2025, rückten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr zu einem Großbrand aus. In Dresden-Weißig brannte die Kinder- und Jugendfarm „Spielwiese“.

Kampfmittelfunde an der Carolabrücke führten zu Rekord-Evakuierungen

Zu den herausragenden Einsätzen des Jahres zählten die Kampfmittelfunde an der Carolabrücke am 8. Januar und am 5. August. Während zu Jahresbeginn rund 10.000 Menschen evakuiert werden mussten, waren es im August etwa 17.000 – so viele wie noch nie zuvor bei einem Kampfmittelfund in Dresden. Besonders anspruchsvoll war dabei, dass bei beiden Evakuierungen auch das Neue Rathaus im Sperrbereich lag und geräumt werden musste.

 

Audio:

Unsere Reporterin Luise Lippert im Gespräch mit Michael Katzsch, Leiter vom Amt für Brand und Katastrophenschutz und Feuerwehrsprecher Michael Klahre
Michael Katzsch blickt auf die beiden Großbrände am 06. Juni 2025 zurück