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Wegen Bombenentschärfung: Funkturm verschiebt Wartung

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Wenn in Dresden eine Weltkriegsbombe entschärft werden muss, ist das Radio für viele Menschen eine wichtige und zuverlässige Informationsquelle. Diesmal wäre das aber beinahe schief gegangen, im Äther drohte Funkstille. Denn am Dresdner Fernsehturm stehen am Mittwochnachmittag eigentlich lange geplante Wartungsarbeiten an.

Laut Betreiber handelt es sich um eine „große Turmprüfung“. Damit verbunden ist eine zeitweise Abschaltung der Radio-Frequenzen. Zwischen 13 und 16 Uhr wäre dann auch bei uns nur ein Rauschen zu hören.

Der Betreiber hat am Vormittag auf unsere Nachfrage hin entschieden, die Abschaltung zu verschieben. „Solange die Entschärfungsmaßnahmen laufen, werden wir keine Antenne abklemmen“, sagte uns eine Sprecherin. „Ich hoffe, dass die Entschärfung schnell von statten geht.“

Bis 15 Uhr wollten die Betreiber in diesem Moment abwarten, das wäre der späteste Zeitpunkt für einen Beginn der Arbeiten am Fernsehturm gewesen. Hätte der Einsatz länger gedauert, hätte man die Wartungsarbeiten auf einen anderen Tag verschieben müssen. 

„Sollte die Entschärfung nicht bis spätestens 14:35 Uhr abgeschlossen sein, muss die Jahreswartung für heute abgesagt werden“, hieß es am Vormittag in einer Mitteilung an unseren Sender.

Glücklicherweise ging dann ja alles sehr schnell. Die Bombe am Elbufer wurde entschärft, den Wartungsarbeiten steht damit nichts mehr weg. Unsere Hörer müssen damit verbunden nun doch das Rauschen in Kauf nehmen. Über den Live-Stream sind wir aber wie gewohnt weiter zu empfangen.