Frauenkirche wegen Großputz geschlossen
Bei der Dresdner Frauenkirche steht mal wieder der jährliche Großputz an. Dafür ist das Gotteshaus die kommenden Tage bis einschließlich Samstag, den 15. Januar für Besucher geschlossen.
Wie uns der leitende Architekt Thomas Gottschlich sagte, müssen die Fußböden oder auch die Handläufe wieder nachgebessert werden. Denn die Besucher haben das Jahr über ihre Spuren hinterlassen. Zugleich gab es wegen der Pandemie weniger Menschen, die in das Gotteshaus kamen. „Das macht sich gerade bei den Tischlerarbeiten im Kirchenschiff bemerkbar. Es gibt dort weniger zu tun. Dafür können wir andere Dinge, die wir vor uns hergeschoben haben, abarbeiten“, erklärt Gottschlich. Beispielsweise wird der Taufstein nach über 18 Jahren überarbeitet. Im Bereich der Seitenschiffe wird ebenfalls nachgebessert.
Auch elektrische Anlagen werden gewartet, Lampen getauscht und Brandschutztüren geprüft. Gesamtkosten: 40.000 Euro. Die Stiftung Frauenkirche finanziert diese Summe durch Spenden oder Einnahmen von Konzerten.
Am Sonntag, dem 16. Januar soll die Kirche dann wieder für den Gottesdienst öffnen. Ob dann auch der Kuppelaufstieg wieder öffnen darf, sei von der neuen Corona- Schutzverordnung abhängig, die am 14. Januar in Kraft tritt.