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Energieversorger hilft Kommunen bei Wärmeplanung

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Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Wärmeplanung will Sachsen-Energie den Kommunen unter die Arme greifen. Gemeinsam werde man optimale Heizungslösungen entwickeln, kündigte der Versorger an.

Neben der Reduzierung des Wärmebedarfs steht dabei vor allem die Nutzung erneuerbarer Energien im Mittelpunkt. Alle lokalen Gegebenheiten vor Ort werden dabei berücksichtigt, so dass jede Kommune ihren individuellen Wärmeplan bekommt. Dieser ist jetzt per Gesetz vorgeschrieben.

„Wir treiben die Energie- und Heizungswende als größter ostdeutscher Energieversorger aktiv voran. Das Thema Kommunale Wärmeplanung ist daher ein elementarer Teil unserer Unternehmensstrategie und unserer Infrastrukturplanung“, erklärt Projektleiter Alexander Schulze von Sachsen Energie. „Zudem bringen wir einen über Jahrzehnte zurückreichenden Erfahrungsschatz sowie Daten und Statistiken mit, die eine fundierte und detaillierte Planung der Wärme-Infrastruktur für die Kommunen ermöglicht. Die kleinteilige Gemeindestruktur in unserem Versorgungsgebiet bietet dabei sowohl Chancen als auch Herausforderungen“.

Der kommunaler Wärmeplan bietet die strategische Grundlage für Kommunen, um ihre Wärmeversorgung im Kontext von Energie- und Wärmewende nachhaltig und klimaneutral zu gestalten - so, wie vom Gesetzgeber gefordert. Der kommunale Wärmeplan besteht aus der Bestandsanalyse, der Potenzialanalyse, der Aufstellung eines Zielszenarios und der Wärmewendestrategie.