- Elaskon-Chef Tobias Schwald setzt auf die Schmierstoffe der Zukunft
Bei Elaskon in Dresden läuft es wie geschmiert
Der Dresdner Schmierstoff-Hersteller Elaskon forscht gemeinsam mit der TU Dresden nach neuen Produkten. Dazu wurde extra ein eigenes Labor eingerichtet.
Dort wollen die Spezialisten ein umweltfreundliches Bioschmiermittel für Drahtseile entwickeln. entwickeln. Es soll rasch biologisch abbaubar sein und die gleichen mechanischen Eigenschaften sowie eine vergleichbare Halt- und Belastbarkeit eines Drahtseils gewähren wie nach einer Behandlung des Seils mit einem herkömmlichen Schmiermittel.
Elaskon schützt und schmiert
Elaskon hat eine lange Tradition in der Herstellung von Korrosionsschutzmitteln für PKW. Zweites Standbein des Familienunternehmens sind Schmierstoffe, die bei den Drahtseilen vieler bekannter Bergbahnen verwendet werden. Ein aktuelles Beispiel ist die Schilthornbahn in den Berner Alpen in der Schweiz. Sie führt auf den 2.970 Meter hohen Schilthorn-Gipfel, der in den 1960er Jahren mit seinem Drehrestaurant auch als Kulisse eines James-Bond-Films diente.
Nach zwei Jahren Wartezeit gehört ein neuer Spezial-LKW zur Fahrzeugflotte von Elaskon, um Kunden mit Schmier- und Korrosionsschutzstoffen in Fässern, Gebinden oder als „lose Ware“ via Pumpe aus dem Tank zu beliefern. Er löst einen LKW ab, der nach 18 Jahren über 2,5 Millionen Kilometer auf dem Tacho hatte. Rund 250.000 Euro hat das Unternehmen in den LKW investiert.
