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Eher als geplant! Neue Fähre legt in Bad Schandau ab

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Pünktlich zum Sommerfahrplan am Samstag startet auch eine zusätzliche Fährverbindung in Bad Schandau. Dafür wurde extra der Anleger der Wasserschutzpolizei umgebaut - und geht nun zwei Wochen früher in Betrieb als geplant.

Künftig kürzere Wege

RVSOE-Chef Uwe Thiele ließ pragmatisch in die Elbwiese eine Beton-Treppe und Geländer setzen, damit die Fahrgäste an den Anleger kommen. Die neue Fährverbindung bringt Pendler und Gäste vom Bahnhof Bad Schandau (linkselbisch) direkt auf die gegenüberliegende Elbseite zum Lidl-Markt. Das verkürzt die Wege zum Einkaufen und zu den Nahverkehrsbussen. „Damit wird das gesamte Bussystem auf der rechten Elbseite entsprechend angepasst. So dass sich dann der kurze Weg anbietet, Sie kommen am Nationalparkbahnhof an, setzen mit der Lidl-Fähre über und können anschließend sofort in den Bus einsteigen, der dann nach Hohnstein, Sebnitz, Schmilka - in alle rechtselbischen Orte verkehrt“, so Thiele.

Kleine Einschränkung gibt es noch

Ab nächsten Dienstag findet für drei Tage der Belastungstest auf der Bad Schandauer Elbbrücke statt, die Zufahrtsstraßen sind teilweise gesperrt. Deswegen käme es da nochmal zu Einschränkungen, so Thiele. Zur Absicherung der Fährverbindung wurde extra die Fähre „Bosel“ aus Meißen ins Elbsandsteingebirge geschickt. Thiele dankte seinen Mitarbeitern beim Bürgerdialog in Bad Schandau auch nochmal explizit, dass sie bei den herausfordernden Bedingungen so gut mitzögen. 

Bis Juni reicht das Geld

Der Landkreis gibt monatlich 200.000 Euro zusätzlich für die kostenlosen und fahrplanmäßig ausgeweiteten Fähr-Überfahrten aus. Bis Juni sei das Geld noch gesichert, danach müsse man einen Kredit aufnehmen, so Landrat Michael Geisler. Deswegen kann auch bei ihm die Hoffnung nicht groß genug sein, dass die gesperrte Elbbrücke nach bestandenem Belastungstest wieder geöffnet werden kann.

Audio:

RVSOE-Chef Uwe Thiele zur neuen Fähre