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Dresdner Stadtrat muss nachsitzen

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Die Dresdner Stadträte müssen nachsitzen. Weil sie zuletzt nur wenige Punkte der Tagesordnung geschafft haben, wird es am 2. Juni eine Sondersitzung geben. DBeantragt haben das die Dissidenten- und Linke-Fraktion.

Die anderen Fraktionsvorsitzenden wie von CDU und Grüne halten das für keine gute Idee - sie bezeichnen es als ein „Wahlkampfmanöver“. Bei der Sondersitzung sollen die Tagespunkte behandelt werden, die bislang immer nur verschoben wurden.

Eigentlich hätte der Stadtrat erst nach der OB-Wahl Ende Juni wieder getagt. Inzwischen haben sich aber viele Themen angestaut, die dringend entschieden werden müssen. Dazu gehört unter anderem das Alkoholverbot in der Neustadt.

Hauptgrund für den Themen-Stau sind die „Aktuellen Stunden“ jeweils zu Beginn der Sitzungen. Dort wird regelmäßig viel diskutiert, aber nichts entschieden.