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  • Bereits im Vorfeld des Gedenkens kam es zu Störaktionen.

Dresdner Gedenken: Hier muss die Polizei eingreifen

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Das Gedenken an die Luftangriffe in Dresden am 13. Februar wird begleitet von Protesten, Störaktionen und weiteren Zwischenfällen

Die Dresdner Polizei musste bereits am Mittwochabend eingreifen. Bei einem Aufzug durch die Neustadt seien aus einer Gruppe von 20 Personen der linken Szene am Bischofsplatz Steine und Farbbeutel geflogen.

Der Schaden wurde mit 20.000 Euro beziffert und zwei 17 und 19 Jahre alte Männer gestellt. Ein Transparent trug nach Augenzeugenberichten die Aufschrift: „Jedes Jahr die selbe Scheiße“ und bezieht sich offenbar auf die anstehenden (Gedenk-)Proteste aus dem rechten Spektrum. 

Schreckschusswaffe im Rathaus entdeckt

Am Nachmittag wurde im Dresdner Rathaus eine Schreckschusswaffe gefunden. Wie uns Polizeisprecher Marko Laske sagte, befand sich die Waffe in einem Stoffbeutel, der von einer Frau im öffentlichen Bereich des Rathauses liegen gelassen wurde. Ob das absichtlich geschah oder die Unbekannte den Beutel vergessen hatte, ist unbekannt.

Nach der Frau wird gefahndet, zugleich laufen Ermittlungen aufgrund des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Laut Laske gab es aber keine Bedrohungslage.

Rechte auf dem Heidefriedhof

Auf dem Heidefriedhof sollen elf teilweise Vermummte Kränze niedergelegt und sich dabei gefilmt haben. Sie werden von der Polizei dem rechen Spektrum zugeordnet. 

Auf Grund der Versammlungen ist am Donnerstag mit Verkehrsbeeinträchtigungen in der gesamten Innenstadt zu rechnen. Die Polizeidirektion Dresden wird bei den Einsatzmaßnahmen von der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie Polizisten aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz unterstützt.