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Dresdner Drogenbericht: Alkohol bleibt größtes Problem

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Alkohol ist und bleibt mit Abstand die Droge Nummer 1 in der Landeshauptstadt. Das geht aus dem aktuellen Dresdner Suchtbericht hervor.

Die Fälle in den Krankenhäusern und Suchtberatungsstellen sind allerdings im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Dafür nimmt der Mischkonsum illegaler Drogen immer weiter zu.

Ein großes Problem ist dem Bericht zufolge auch exzessiver Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Abwasseranalysen zeigen zudem einen ansteigenden Konsum der illegalen Stimulanzien Crystal, Ecstasy, Kokain und Amphetamin (Speed) an.

In der Kriminalstatistik für Dresden liegen bei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz Cannabis-Vergehen deutlich vorne und nehmen anteilig zu, Vergehen im Zusammenhang mit Crystal sind hingegen leicht rückläufig.