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Dresden startet Kampagne gegen Zigarettenkippen

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Zum Welt-Nichtrauchertag am Mittwoch startet Dresden eine Kampagne gegen Zigarettenkippen. 20 Partner sind mit im Boot. Ziel ist es, das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln einzudämmen.

Mit Plakaten und Aktionen werden Raucher zum Beispiel aufgefordert, ihre Stummel in Mülleimern oder mobilen Aschenbechern zu entsorgen. Denn: Jede Kippe enthält gefährliche und krebserregende Chemikalien und verunreinigt 1.000 Liter Wasser.

Zu den Unterstützern gehören unter anderem die Initiative „Pinke Hände“, die Dresdner Verkehrsbetriebe, der Eigenbetrieb Stadtentwässerung, die Dresdner Bäder GmbH, das City Management, die Stadtreinigung, das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, die Filmnächte, die Technische Universität Dresden, das Projekt „INTHIS“ der Diakonie Dresden, die Neustadt-Kümmerer, das Ordnungsamt, das Städtische Klinikum Dresden, die Polizeidirektion Dresden und das Umweltamt. Weitere interessierte Einrichtungen können sich mit ihren Ideen einbringen, das Projekt läuft über ein Jahr.

Die Ideen, Motivationen und der finanzielle Einsatz der Partner sind sehr vielfältig. Die Verkehrsbetriebe setzen beispielsweise auf Bus-Kampagnen-Werbung. Vorstand Lars Seiffert sagt dazu: „Am besten ist es, aus Rücksicht gegenüber anderen Fahrgästen an unseren Haltestellen gar nicht zu rauchen. Dafür werben wir in allen Fahrgastunterständen. Wer seine Kippe dennoch entsorgen will, sollte dafür unbedingt die aufgestellten Behälter benutzen.“

Die Dresdner Feuerwehr warnt zudem vor Bränden, die durch achtlos weggeworfene Kippen entstehen können.