Dresden setzt weiter auf Elektromobilität
Dresden investiert weiter in Elektromobilität. In den letzten Jahren sind in der Stadt rund 400 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge entstanden, so der Chef der Wirtschaftsförderung Robert Franke, und das drei Jahre früher als ursprünglich geplant.
Damit habe sich Dresden in den letzten Jahren zum Vorreiter der Elektromobilität entwickelt. Gemeinsam mit der SachsenEnergie hat die Stadt rund 7 Millionen Euro in den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur allein an den MOBIpunkten investiert. Hinzu kommen private Investitionen für öffentliche Ladepunkte. Die schrittweise Ausweitung der Nutzung der Elektromobilität zeige sich auch an der steigenden Anzahl von Ladevorgängen an den jeweiligen Ladestationen, so Franke weiter. Das kostenfreie Parken in der Stadt Dresden schafft einen zusätzlichen Anreiz für die Nutzung der Elektromobilität in der Stadt.
Die Dresden Marketing GmbH (DMG) und die Gläserne Manufaktur von Volkswagen haben außerdem eine Bestandsanalyse bei den Beherbergungsbetrieben und in Hotels durchgeführt. 32% der Beherbergungsbetriebe sind kurzfristig am Thema Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge interessiert, 44% mittel- bis langfristig. „Durch unsere Studie wissen wir, dass 17% der Hotels in Dresden Elbland bereits über eine Ladesäule für E-Fahrzeuge verfügen und fast die Hälfte aller Hotels in Dresden. Das ist ein guter Anfang, reicht aber nicht. Denn noch honoriert der Gast die Hotelladesäule, morgen setzt er sie bereits voraus. Mit Angeboten wie Info-Veranstaltungen für die Branche arbeiten wir gemeinsam daran, Hemmnisse Schritt für Schritt abzubauen, etwa die Scheu vor der finanziellen Investition“, erklärt Corinne Miseer, Geschäftsführerin der DMG.
