Dresden hat nun ein Fahrradbarometer
Auf der St. Petersburger Straße steht nun ein sogenanntes „Fahrradbarometer“. In beiden Richtungen wird mit einer Zählschleife im Boden die Menge der Radfahrer gezählt. Die Stadt will somit herausfinden, wie viele Radler es in Dresden gibt.
Etwas mehr als 100.000 Euro haben die beiden Säulen laut Tiefbauamtschefin Simone Prüfe gekostet. An vier weiteren Standorten sollen ähnliche Barometer aufgestellt werden. Im Stadtgebiet gibt es bereits viele Dauerzählstellen für den Radverkehr, allerdings sind diese unter der Fahrbahnoberfläche und somit nicht sichtbar vor Ort.
Radverkehr wird immer mitgedacht
Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Maßnahmen für mehr Sicherheit im Radverkehr umgesetzt, so entlang der Bautzner Straße, an der Königsbrücker Straße und an der Winterbergstraße/An der Pikardie. Insgesamt drei Millionen Euro standen dafür 2024 zur Verfügung. Für vergleichbare Einzelprojekte steht 2025 nur die Hälfte dieses Budgets zur Verfügung, dennoch sind zahlreiche Maßnahmen vorgesehen. Auch bei großen Straßenbauarbeiten wird der Radverkehr immer mitgedacht.
Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn: „Die repräsentative Verkehrserhebung SrV der TU Dresden hat bestätigt, der Radverkehr gewinnt in Dresden weiter an Bedeutung. Immer mehr Dresdner nutzen die MOBI-Bikes der DVB und verknüpfen ihre Radfahrten mit dem ÖPNV oder sie haben ein E-Bike und legen dadurch längere Strecken mit dem Rad zurück. Um das Radfahren im Alltag zu stärken braucht es insbesondere an den Umstiegspunkten zum ÖPNV gute und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Daran arbeiten wir mit den Fahrradabstellboxen an den Haltepunkten und den beiden Fahrradparkhäusern.“
Sicherheit für Radler
Eine Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr findet an der Reicker Straße statt. Zwei erste Abschnitte der Straße erhielten 2023 und 2024 Radverkehrsanlagen. 2025 kommt der Abschnitt von Hans-Jüchser-Straße bis Lohrmannstraße hinzu. 2024 wurde hier bereits ein Deckentausch umgesetzt. Für 2026 ist im Anschluss der Abschnitt von Lohrmannstraße bis Mügelner Straße/Gamigstraße geplant, sodass danach der gesamte Abschnitt von Rayskistraße bis Mügelner Straße/Gamigstraße Radverkehrsanlagen besitzt.

