++ EIL ++
  • Die Internationale Schule in der Altstadt muss erweitert werden (Hintergrund)
  • Der Anbau für 100 Schüler wird in Fertigbauweise hochgezogen
  • Der Amerikaner Dr. James Brightman ist neuer Direktor der Internationalen Schule Dresden

Halbleiter-Boom lässt Internationale Schule Dresden wachsen

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Die neue Halbleiter-Fabrik des taiwanesischen Chip-Herstellers ESMC wächst im Dresdner Norden jeden Tag mehr in die Höhe - und parallel auch die INternationale Schule in der Altstadt. Denn sie profitiert von den vielen taiwanesischen Familien, die bald in Dresden erwartet werden. Die Mitarbeiter des Hauptwerkes sollen beim Start der Chip-Fabrik hier erstmal helfen, ziehen mit ihren Familien an die Elbe. 

Mitte nächsten Jahres soll das Werk öffnen. Noch eher wird dagegen der Erweiterungsbau der internationalen Schule fertig. Direkt Dr. James Brightman: „Wir hoffen Ende diesen Jahres oder spätestens Anfang 2027 mit dem Anbau fertig zu sein. Wir liegen gut im Plan.“ Am Donnerstag wurde Richtfest für das über 7 Mio. Euro teure Bauprojekt gefeiert, das erst im Sommer 2025 gestartet wurde. Grund: „Wir erwarten rund 100 neue Schülerinnen und Schüler, vor allem über das Projekt von ESMC.“ Derzeit besuchen schon über 500 Schüler aus xx den modernen Bau an der Annenstraße. Im Anbau sollen weitere Klassenzimmer und ein Musikkabinett entstehen. Für die taiwanesischen Schüler wurde zudem bereits eine Lehrerin für Mandarin engagiert. 

Der Anbau kostet insgesamt über 7 Mio. Euro, wovon die Schule die Hälfte aus eigenen Mitteln finanziert. Der Freistaat bezuschusst das Projekt mit 3,1 Mio. Euro, weiteres Geld kommt von der Stadt Dresden, Firmen und Sponsoren. Die Schule ist auch offen für deutsche Schülerinnen und Schüler und wird über Gebühren finanziert. Unterrichtssprache ist Englisch. 

Audio:

Schuldirektor Dr. Brightman über die Erweiterung der Internationalen Schule