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Dresden erhöht Standgebühren für Wochenmärkte

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Die Dresdner Wochenmärkte sind bis 2029 gesichert. Die Stadt hat den Betrieb erneut an die Deutsche Marktgilde vergeben. Weil die Kosten auch hier gestiegen sind, müssen die Standgebühren allerdings erstmals seit 25 Jahren erhöht werden. 

„Die Anpassung der Standgelder ermöglicht es uns, die Wochenmärkte als Orte für frische Lebensmittel und regionale Produkte und als Treffpunkte zu erhalten und in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zielgerichtet weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wird das Fortbestehen jener Standorte unterstützt, die aktuell unter schwierigen Rahmenbedingungen betrieben werden“, erklärt Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka.

Künftig gelten gestaffelte Preise. Dabei wird unter anderem der Umgang der Händler mit Verpackungen und Abfall berücksichtigt. Der Quadratmeterpreis für Anbieter von Nahrungsmitteln, Blumen und Pflanzen steigt von 1,60 Euro auf 2,00 Euro netto. Für andere Sortimente sowie für Imbissstände werden bis zu 2,30 Euro pro Quadratmeter fällig.

Insgesamt gibt es zwölf Wochenmärkte im gesamten Stadtgebiet, zum Beispiel auf dem Alaunplatz oder an der Lingnerallee. Sie finden je nach Standort an ein bis drei Tagen pro Woche statt. Alle Termine sind online unter www.dresden.de/marktkalender zu finden.