- Die Anmietung von Turnhallen für geflüchtete Menschen will Dresden verhindern. Doch andere Alternativen sind knapp.
Dresden sucht mehr Platz für Geflüchtete
Trotz Winter geht Dresden weiterhin von einer größeren Anzahl von geflüchteten Menschen aus. Dafür seien Wohnungen, Hotels und auch Sammelunterkünfte angemietet worden. Doch der Wohnungsraum sei knapp, und die anderen Unterkünfte ebenfalls nur begrenzt verfügbar, sagte uns Baubürgermeister Stephan Kühn. Der derzeit vorhandene Platz reiche nicht aus.
Mobile Raumeinheiten sollen nun helfen. Dafür prüft die Stadt mehrere dezentrale Standorte, so Kühn. Eine zentrale Sammelstelle oder eine Zeltstadt soll es definitiv nicht geben. Auch Turnhallen sollen nur als letzte Option angemietet werden. „Das ist keine adäquate Unterkunftsform, außerdem kann der Vereins- und Schulsport nicht mehr stattfinden“, so Kühn weiter. Es sei eine Herausforderung, mehr Unterkünfte anzumieten, weil sich derzeit mehr Flüchtlinge in der Stadt befänden, als beispielsweise in den Jahren 2015/16.
Im kommenden Jahr rechnet die Stadt monatlich mit etwa 300 ankommenden Flüchtlinge, die von gesetzlicher Seite des Freistaats aufgenommen werden müssen.
