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Diese Brücke in Dresden bleibt unter Beobachtung

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Die Brücke Budapester Straße in Dresden bleibt nach dem Einsturz der Carolabrücke weiter unter Beobachtung. Seit Freitag sind auch Brückenexperten vor Ort, die Proben aus dem Bauwerk entnehmen. Deshalb gibt es einige Sperrungen, die DVB haben ihre Haltestelle verlegt. 

Die Überwachungs-Sensoren haben bisher keine Auffälligkeiten angezeigt, sagte uns Baubürgermeister Stephan Kühn: „Es sind daher keine zusätzlichen Einschränkungen für den Verkehr auf oder unter der Brücke notwendig.“ 

In der Brücke wurde derselbe Spannstahl wie bei der Carolabrücke verbaut. Die Brücke Budapester Straße führt über die Anlagen der Deutschen Bahn, die Straßenbahngleise und die Ammonstraße. 

Um das Monitoringsystem weiter zu verbessern, sind die Materialuntersuchungen erforderlich. Dazu werden an wenigen, ausgewählten und aus den Voruntersuchungen als relevant erkannten Stellen Proben der Spannglieder und des Betons entnommen. 

Auf dieser Grundlage wird das statische Modell der Brücke überprüft und verfeinert. Dadurch können zukünftige Messergebnisse noch besser bewertet werden, ohne dass bei jedem Hinweis sofort Maßnahmen notwendig sind.

Audio:

Baubürgermeister Stephan Kühn