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  • Bei der Besichtigung der Wärmepumpenanlage, die die Abwärme der Hochleistungsrechner in Fernwärme umleitet (v.l.n.r. OB Dirk Hilbert; Maike Heitkamp-Mai, Nachhaltigkeitsreferentin der TUD; Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB und SachsenEnergie-Vorstand Dr. Axel Cunow)

Die TU Dresden macht's vor: Aus Abwärme wird Fernwärme

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Die Dresdner Fernwärme soll künftig mit weniger CO2 erzeugt werden. Bei den klimafreundlichen Technologien geht die Uni mit gutem Beispiel voran. 

Sie wandelt die überflüssige Abwärme ihrer Hochleistungsrechner mit drei Großwärmepumpen in Fernwärme um. Dabei entstehen nach Angaben von Sachsen Energie bis zu 24.000 Megawattstunden grüne Wärme pro Jahr, mit denen 3.700 Dresdner Haushalte versorgt werden können. Verglichen mit der konventionellen Erzeugung von Fernwärme mit Gas werden mit dieser Technologie rund 2.700 Tonnen CO2 vermieden. 

Gemeinsam haben der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), der Kommunalversorger Sachsen Energie und die TUD seit 2023 eines der ersten Abwärmeprojekte dieser Art in Deutschland realisiert. Für die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist dies ein innovativer Schritt auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung. 

Oberbürgermeister Dirk Hilbert betont die Bedeutung des Projekts: „Die nachhaltige Nutzung der Abwärme der Hochleistungsrechner der TU Dresden ist beispielgebend dafür, wie wir in Dresden unsere Klimaziele erreichen können: mit maßgeschneiderten, innovativen und pragmatischen Lösungen der Partner vor Ort. Auf Basis moderner Technologien zeigen TU Dresden und SachsenEnergie, wie wir eine größere Unabhängigkeit von Gas in der Wärmeversorgung schaffen können. Diesen Weg zur Dekarbonisierung wollen wir auch weiterhin beschreiten.“