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  • Der Marsch blieb bis auf einige Wortgefechte mit Gegenprotestanten gewaltfrei.

DD-Neustadt: Rechte marschieren für toten Aktivisten

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In der Dresdner Neustadt hat es am Montagabend einen Gedenkmarsch für den ultrarechten französischen Aktivisten Quentin D. gegeben. Organisiert wurde die Versammlung von der rechtsextremen Partei „Die Freien Sachsen“ um ihren Vizevorsitzenden Max Schreiber. Die rechtsextreme Vereinigung „Elblandrevolte“ hatte zusätzlich mobilisiert.

Mehrere hundert Personen folgten dem Aufruf, etwa genauso viele nahmen an einem Gegenprotest teil. Der Aufzug führte vom Kulturpalast bis zum Goldenen Reiter und wieder zurück. Laut Polizei verlief alles weitgehend störungsfrei. 

Nach Medienberichten wurde Quentin D. am 12. Februar bei einer Auseinandersetzung mit Linksextremen in Frankreich getötet. Die Umstände sind noch unklar. Das Gedenken an ihn sehen Kritiker als politische Instrumentalisierung.