Das wird die neue Skate-Anlage an der Lingnerallee
Die Skate-Anlage an der Lingnerallee in Dresden bekommt eine Zwangspause verordnet. Nächste Woche beginnen die Arbeiten zu Umgestaltung. Bis Herbst ist die Anlage deshalb gesperrt.
Nach zwei Jahrzehnten intensiver Nutzung gibt es starke Verschleißspuren. Außerdem hat sich nicht alles, was 2005 gebaut wurde, bewährt: Manche Abstände der Elemente zueinander hätten größer sein sollen, manche höher oder niedriger, einzelne Elemente wurden nie befahren.
„Auf derselben Fläche und mit annähernd der gleichen Flächenaufteilung gestalten wir vor allem den in Richtung Großer Garten gelegenen Betonbereich der Anlage grundsätzlich um“, erklärt Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Klima, Recht und Ordnung. „Es wird eine moderne und attraktive Anlage entstehen, die sich noch mehr als bisher an den Wünschen der Nutzenden orientiert und Spaß am Rollsport sowie einen Treffpunkt für Jung und Alt bietet.
Welche Elemente wird es zukünftig auf der Anlage geben?
Damit die Skate-Anlage nach der Umgestaltung den Wünschen und Bedürfnissen der Nutzer entspricht, gab es von Juni 2024 bis März 2025 einen Beteiligungsprozess mit zwei Veranstaltungen, in die sich zahlreiche Rollsportler und Rollsportlerinnen aktiv einbrachten.
Es wird ein System urbaner Skate-Elemente aus Ortbeton, eine Mischung aus organisch radialen (Quarters) und schrägen Rampen (Banks) hergestellt, die mit Ledges (Mauern), Rails (Geländer) und Curbs (Blöcken) ergänzt werden, so dass Fahrwege in mehreren Schwierigkeitsgraden und für verschiedene Rollsportgeräte entstehen. Außerdem wird die Asphaltfläche um einen kleinen Bereich an der Miniramp erweitert.
Danach lässt sich die Skate-Anlage wieder mit nahezu allem benutzen, was Rollen hat. Skateborder, Inlineskater, BMX- und Scooter-Fahrer und auch Rollstuhlfahrer können sich auf der Anlage sportlich betätigen.
Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus den Haushalten des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft sowie des Amtes für Stadtplanung und Mobilität. Von den insgesamt 800.000 Euro für Planung und Bau werden 70 Prozent über Fördermittel finanziert.
