Warum die Schwebebahn eine Pause einlegt
Die Schwebebahn in Dresden-Loschwitz hat am Montag vorübergehend ihren Betrieb eingestellt. Die alljährliche Frühjahrsrevision steht an, teilten die DVB mit.
Dabei wird ein besonders großes Augenmerk auf die 33 Stahlstützen und die Schienenträger gelegt, an denen die beiden Wagen hängen. Dazu werden die Elektrik, die Seilbahnsteuerung sowie alle Teile des Fahrwerks überprüft. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach.
Außerdem werden die Zugseile an den Enden neu vergossen. Das verhindert, dass sich die rund 200 Einzeldrähte des Seils entflechten. Diese wichtige Prozedur ist alle vier Jahre gesetzlich vorgeschrieben. Der nächste „Seilendenverguss“ ist erst wieder 2030 notwendig.
Ab Mitte März soll die Schwebebahn dann wieder fahren. Im Anschluss daran wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn.
