++ EIL ++

Bundesgartenschau in Dresden: Das sind die Pläne

Zuletzt aktualisiert:

Dresden sieht sich für die Bundesgartenschau gut gerüstet. Die Landeshauptstadt hat ein exklusives Bewerbungsrecht und will die BUGA 2033 ausrichten. Experten stellten am Mittwoch beim BUGA-Dialog eine Machbarkeitsstudie vor.

Rund 200 Dresdnerinnen und Dresdner waren dabei und konnten sich ausführlich über den aktuellen Stand informieren. Auch letzte Ideen wurden eingebracht.

„Eine Bundesgartenschau in Dresden bietet für unsere Stadt die einmalige Chance, Dresden nicht nur grüner, klimafreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, sondern auch bereits begonnene Planungen zusammenzuführen“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Insofern ist die BUGA ein riesiges Stadtentwicklungsprojekt, mit dem wir unsere Ideen enorm beschleunigen können. Unser Ziel ist es, Sachsen erstmalig auf der Landkarte der Bundesgartenschauen zu verorten. Deshalb sprechen wir auch mit der Landesregierung für eine Unterstützung des Vorhabens.“

Wie geht es weiter?

Die Machbarkeitsstudie wird nun im September fertig gestellt. Im Dezember soll der Stadtrat entscheiden, ob sich Dresden für die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2033 bewirbt. Die Landeshauptstadt Dresden kann dann offiziell die Bewerbung bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft einreichen und nach deren Zustimmung bereits in der ersten Jahreshälfte 2024 den Vertrag unterzeichnen.

Welche Gebiete werden einbezogen?

Die Schwerpunkte im Konzept sind über die gesamte Stadt verteilt. Im Osten sind es die Galopprennbahn und die Kiesseen Leuben. Im Süden geht es um den Südpark mit Bismarcksäule und Volkspark Räcknitz. Im Norden sind Proschhübel, Hechtpark und St.-Pauli-Friedhof im Fokus. Im Westen liegt der Trümmerberg im Ostragehege. Einer von vier in Dresden. Sie bilden eine Klammer, denn auch am Proschhübel, in Leuben und im Südpark liegen Trümmerberge als Geschichte in der Landschaft. Verbunden werden diese Bereiche durch grüne Achsen mit Fuß- und Radwegen.

Die Machbarkeitsstudie knüpft an die Traditionen der Stadt, an die Veränderungsprozesse durch Zerstörung und Fortentwicklung, an. Viele Bürger-Ideen sind im Konzept enthalten. So soll das Pinguin-Café aus dem Dresdner Zoo im Südpark integriert werden. Der Spielplatz wurde schon geschaffen. Für Anforderungen der Bundesgartenschau, wie Rosenschau und Blumenhalle könnte das Gelände der Galopprennbahn in den Blickpunkt geraten. Diese riesige innerstädtische Grünfläche grenzt an den Geberbach als einen zentralen Ort der BUGA.

Was kostet die BUGA in Dresden?

Dresden wird für die BUGA einen dreistelligen Millionenbetrag in die nachhaltige Entwicklung der Grünzüge investieren. Etwa 80 Millionen könnte die Durchführung kosten. Dem gegenüber stehen geplante Einnahmen von etwa 62 Millionen Euro, ausgehend von 2,9 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Darüber hinaus ist ein deutlicher wirtschaftlicher Mehrwert für die Stadt Dresden durch die Bundesgartenschau vor allem durch die touristischen Mehreinnahmen zu erwarten.

Mehr Infos gibt es hier.