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Bett statt Bank: Dresden achtet auf Obdachlose

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Bett statt Bank: mit dieser Plakat-Kampagne macht Dresden derzeit auf die Situation von Obdachlosen aufmerksam. Markante gelbe Buchstaben und eine Bank mit einem Kopfkissen sollen auch auf die vielen Unterstützungsangebote in der Stadt hinweisen. Denn theoretisch muss in Dresden niemand im Freien übernachten. 

Wohnungslosen Menschen stehen in elf Heimen insgesamt 418 Betten sowie in 28 Wohnungen weitere 56 Plätze für eine sichere Übernachtung zur Verfügung. Aktuell sind dort etwa 400 Menschen untergebracht. 

Hilfsangebote für Betroffene sind unter www.dresden.de/obdach zusammengefasst.

Vor allem in dieser kalten Jahreszeit ist besonders wichtig: Wird eine obdachlose Person in der Stadt entdeckt, die sich augenscheinlich in einer gesundheitlichen Notlage befindet und nicht ansprechbar ist, sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden.

Wie sehen die aktuellen Zahlen aus?

Für einen städtischen Schlafplatz benötigt man eine Zuweisung des Sozialamts. Während der Dienstzeiten werden wohnungslose Menschen in die regulären Unterkünfte eingewiesen. Bei Fragen zur Wohnungsnotfallhilfe ist das Sozialamt telefonisch unter 0351-4884981 erreichbar. 

Die Sprechzeiten des Sozialamts, Junghansstraße 2, 01277 Dresden, sind dienstags von 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Am Freitag ist die Sprechzeit von 9 bis 12 Uhr ausschließlich für wohnungslose Menschen vorgesehen.