Kunstsammlungen mit weniger Besuchern
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben im vergangenen Jahr einen Besucherschwund hinnehmen müssen. Insgesamt kamen 1,8 Millionen Gäste - 460.000 weniger als im Vorjahr.
40 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, 60 Prozent aus dem Inland, davon 24 Prozent aus Sachsen.
Als Gründe nennen die SKD den allgemeinen Rückgang in der Tourismusbranche, eingeschränkte Öffnungszeiten und höhere Eintrittspreise.
Museen blicken dennoch optimistisch in die Zukunft
In diesem Jahr gelang ein fulminanter Auftakt bereits Anfang Februar. In Kooperation mit dem Munch Museum in Oslo ist im Albertinum eine umfassende Werkschau von Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch zu sehen (bis 31.05.2026). Anlass ist der 150. Geburtstag der in Dresden geborenen Künstlerin.
Das nächste Highlight erwartet das Publikum im April: Mit der baulichen Vollendung des Großen Ballsaals und Propositionssaals schließt sich der Rundgang in der Festetage des Dresdner Residenzschlosses. In den beiden neu eröffneten Sälen im Nordflügel wird die neue Dauerausstellung „Masken und Kronen. Festkultur und Machtrepräsentation am Dresdner Hof“ zu sehen sein (ab 22.04.2026).
Ausgestellt werden einzigartige Zeugnisse der Festkultur und der Machtrepräsentation, die zu den kostbarsten Werken ihrer Art aus der Zeit der Renaissance und des Barock zählen.
