Anhaltende Hitze: Wasserentnahmeverbot in Dresden
Sommer, Hitze – Trockenheit: Aufgrund der lang anhaltend hohen Temperaturen leiden auch Dresden Flüsse und Bäche. Die Stadt verhängt daher ein Wasserentnahmeverbot. Ab Freitag, den 14. Juli, darf bis Mitte Oktober weder Wasser aus Flüssen und Bächen gepumpt oder geschöpft werden. Auch kurzfristige Regenschauer ändern nichts an dem Verbot. Mehrere kleine Bäche, wie der Leubnitz-Bach oberhalb des Heiligen Borns liegen bereits trocken, heißt es aus dem Rathaus.
Im Schnitt liegt der Grundwasserstand etwa 40 Zentimeter unter dem Monatsmittel der letzten 15 Jahre, heißt es von der Stadt. Werden bei Gewässerkontrollen Verstöße festgestellt, können diese das als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Das Bußgeld beträgt mindestens 50 Euro.
Ausgenommen von dem Wasserentnahmeverbot ist nur die Elbe, trotz aktuell niedrigem Pegel.