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ADFC demonstriert für Radwege auf Reicker Straße

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Weil es auf der Reicker Straße noch immer keinen Radweg gibt, hat der ADFC am Dienstag zur Fahrrad-Demo geladen. Den Teilnehmern ging es um mehr Sicherheit auf der vielbefahrenen Straße in Strehlen und Reick.

Zwei Radfahrer mussten auf der Reicker Straße schon ihr Leben lassen. Die Stadt versprach damals Radstreifen, die sind allerdings bis heute nicht markiert. Radfahrern bleibt also weiterhin ein mulmiges Gefühl. Die breite und schnurgerade Reicker Straße verleitet viele Autofahrer zum schnellen Fahren und zu Überholmanövern.

Rund 40 Radfahrer waren dem Aufruf des ADFC Dresden gefolgt und sind für eine halbe Stunde die für die Fahrraddemo eingerichteten temporären Radwege entlang gefahren. Wie schon zum Pop-Up-Radweg-Aktionstag des ADFC Dresden im vergangenen Juni hatte die Stadt die Demo-Radwege mithilfe von Baustellenbaken von der restlichen Fahrbahn der Straße abgegrenzt.

„Die Reicker Straße ist für den Radverkehr ein Trauerspiel und das nicht nur wegen der beiden tot gefahrenen Radfahrer“, erklärte Edwin Seifert anlässlich der morgentlichen Fahrraddemo „sondern auch weil die Stadt für einfache Markierungsarbeiten ganze zwei Jahre benötigt. Sicher es ist richtig, dass dafür auch eine Umprogrammierung der Ampeln nötig ist, damit die Straßenbahn später nicht durch den Autoverkehr auf ihrer Spur ausgebremst wird, aber dennoch wäre definitiv mehr Eile geboten.“