5.000 Menschen in Dresden fordern besseren Klimaschutz
Beim Globalen Klimastreik von Fridays for Future sind am Freitag auch in Dresden zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. Rund 5.500 beteiligten sich nach Angaben der Initiatoren an einer Demonstration in der Innenstadt.
Sie forderten unter anderem einen besseren Klimaschutz von der Ampel-Regierung und eine angemessene CO2-Bepreisung. Zu den zentralen Forderungen des Dresdner Ablegers von Fridays for Future gehört außerdem ein sozial gerechter Kohleausstieg im Osten.
„Es kann doch nicht sein, dass die Bundesregierung nach diesem Klimakatastrophen-Sommer mit neuen Hitzerekorden und zahlreichen Dürren, Bränden und Überschwemmungen allen Ernstes das Klimaschutzgesetz durch die Entfernung der Sektorziele entkernt. Genauso wahnsinnig ist es, dass Ministerpräsident Kretschmer noch bis 2038 weiter an der klimaschädlichen Braunkohle festhalten will. Wir brauchen einen sozial gerechten und 1,5-Grad-kompatiblen Kohleausstieg hier im Osten“, so Sprecherin Paulina Schönberger von Fridays for Future Dresden.
Simon Hoba von Fridays for Future Dresden ergänzt: „Wir jungen Menschen haben ein Recht auf Zukunft. Eine klimagerechte Welt ist möglich, wir können den Wandel schaffen, aber das geht nur, wenn wir aus Kohle, Öl und Gas aussteigen. Wir haben heute in Dresden und in ganz Deutschland gezeigt: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen! In Verbindung mit einem angemessenen CO2 - Preis brauchen wir dringend das sozial gerechte Klimageld. Das hat die Ampel im Koalitionsvertrag versprochen, die Hälfte der Legislaturperiode vorbei - das Klimageld muss endlich kommen!“