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34 Schüler durch Reizgas in Klassenzimmer verletzt

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An einer Schule in Geising im Osterzgebirge sind 34 Kinder durch Reizgas verletzt worden. Nach Informationen der Polizei hatte ein 14-Jähriger am Freitagvormittag in einem leeren Klassenzimmer das Gas versprüht und war dann gegangen.

Nach ihm kam eine Schulklasse in den Raum. Acht der Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Vor Ort war ein großes Aufgebot an Rettungsdienst und Feuerwehr sogar der Katastrophenschutz kam zum Einsatz. Die Hauptstraße in Geising war bis gegen 13:15 Uhr voll gesperrt. 

„Leider gab es heute an unserer Schule einen Notfall, der den Einsatz von Rettungskräften notwendig machte“, sagte Schulleiterin Anke Jarosch unserem Reporter. „Es gab bei einigen wenigen Kindern gesundheitliche Probleme, deshalb bitten wir Sie, beobachten Sie Ihr Kind am Wochenende und befolgen Sie gegebenenfalls die Hinweise des leitenden Notarztes. Für viele Kinder war dies eine sehr aufregende Situation, deshalb bitten wir auch darum, mit Ihren Kindern das Gespräch zu suchen.“

Die Schule wurde von den Einsatzkräften wieder frei gegeben. Am Montag gibt es also regulären Unterricht. Die Kinder werden am Montag von ihren Klassenleitern in Empfang genommen und die Geschehnisse werden noch einmal gemeinsam aufgearbeitet.

„Der Unterricht endet am Montag für alle Klassen spätestens nach der 5. Stunde. Wir bedanken und bei allen Eltern, die vor Ort waren für ihr Verständnis für die Situation und für ihre Unterstützung“, so die Schulleiterin weiter.