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Risiko in Sachsen für Zeckengehirnentzündung

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Bald beginnt die Zeckensaison. Und das Robert-Koch-Institut stuft große Teile Sachsens als Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ein; sie wird auch Zeckengehirnentzündung genannt. Die Krankenkasse „AOK PLUS“ erinnert darum an die verfügbare Schutzimpfung.

Wenn nach dem Winter die Temperaturen steigen, lauern Zecken in Gräsern und Wäldern. Die kleinen Spinnentiere können FSME übertragen. In Sachsen sind fast alle Landkreise betroffen, ausgenommen Stadt und Kreis Leipzig sowie Nordsachsen. Besonders stark gefährdet sind bei uns der Vogtland- und der Erzgebirgskreis sowie der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Unentdeckt können Zecken mehrere Tage lang Blut saugen und dabei Krankheiten übertragen. Wer in einem Risikogebiet lebt, bekommt die Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis von den Kassen bezahlt. Ansonsten gilt: beim Wandern oder Spazierengehen auf Wegen bleiben und hohes Gras meiden. Festes Schuhwerk, lange Hosen und Ärmel halten Zecken ebenfalls ab.