Was dieser Dresdner jetzt im Bundestag erreichen will
Der Dresdner Thomas Ladzinski zieht jetzt als einer von zwei AfD-Kandidaten in den Bundestag ein. Er bekam im Wahlkreis 1 knapp 54.000 Wähler-Stimmen. Matthias Rentzsch holte sich den Wahlkreis 2 mit über 58.000 Stimmen. Beide sind keine Unbekannten in der Stadt. Rentzsch war von 2019 bis 2024 Stadtrat für die AfD im Dresdner Rathaus. Ladzinski ist es immer noch, dazu auch Fraktionschef der AfD auf kommunaler Ebene.
Letzteres Amt will er jetzt jedoch aufgeben: „Ich werde aber mein Stadtratsmandat behalten“, so Ladzinski gegenüber unserem Sender. Er wolle sich in Berlin für Themen einsetzen, die „auf kommunaler Ebene durch die Bundespolitik induziert wurden, wie das Deutschland-Ticket oder marode Brücken, wo deutschlandweit die Probleme bestehen“ Er wolle aus der Bundesebene heraus Dresden „mehr unter die Arme greifen, als das bisher der Fall ist“, so Ladzinski weiter.
Als Stadtrat wolle er weiter auf die Themen Verkehr und Infrastruktur in Dresden setzen und Synergien mit dem Bund finden. So wolle er für die Carolabrücke sowie die Brücken über die Nossener und Budapester Straße, über die alle drei Bundesstraßen führen, den Bund mehr in die Pflicht nehmen.
Hauptberuflich ist Ladzinski bei der Bundeswehr tätig. Dort lasse er sich aber für sein neues Bundestagsmandat beurlauben.