Wann wird der Rest der Carolabrücke abgerissen?
Noch stehen sie nahezu komplett, die beiden Brückenteile A und B der Carolabrücke. Während die Bagger tagein, tagaus an dem Brückenzug C arbeiten, dauert es noch, bis die restlichen Abrissarbeiten an dem Bauwerk loslegen können.
Man könne wohl erst im Spätsommer starten, sagte Baubürgermeister Stephan Kühn im Stadtrat. Der Grund: Die Abrissarbeiten müssten erst europaweit ausgeschrieben werden, zudem sei eine Absprache mit Bad Schandau notwendig, damit die Wasserstraße nicht über eine längere Zeit gesperrt ist.
Aktuell werde ein Vergabeverfahren vorbereitet, so Kühn. Beide Brückenteile gelten als einsturzgefährdet. Wenn es nach Kühn geht, sollte der Abriss schneller laufen. Ein bereits in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten soll für die abschließende Bewertung sorgen.
Kühn geht zugleich nicht davon aus, dass eine erneute Sperrung der Carolabrücke für den Schiffsverkehr droht. Die aktuelle Untersuchungen hätten keine bedrohliche Gefahrenlage ergebe. Die Abstimmung mit allen Akteuren laufe sehr gut, so Kühn.
Anfang März soll es weitere Details in einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses geben. Dann soll auch das Gutachten stehen, welches einen weiteren Leitfaden dazu bildet, wie die neue Zeitschiene aussehen kann.