Alarm im Autobahntunnel „Königshainer Berge“
Ampeln auf Rot am Autobahntunnel „Königshainer Berge“: Von 6 bis 14 Uhr war der Tunnel komplett dicht. Grund dafür war eine großangelegte Übung. Rund 350 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und Technisches Hilfswerk probten den Ernstfall. Im Mittelpunkt des Szenarios stand ein simuliertes Brandereignis in dem A4-Tunnel, bei dem ein LKW auf die Seite kippte und anschließend in Flammen aufging.
Peter Seeliger, der Einsatzleiter der Feuerwehr: „Wir haben extra einen Tunnel-Brandsimulator ausgeliehen und konnten eine ganze Röhre verrauchen“. Dabei handelt es sich um Kunstrauch , ähnlich wie bei Veranstaltungen, der nicht schädlich ist, aber für optimale Trainingsbedingungen sorgt.
Denn durch den dichten Rauch konnten die Einsatzkräfte kaum etwas sehen - wie es eben auch bei einem echten Brandereignis der Fall ist.
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Während der Übung wurde der Verkehr umgeleitet. Es kam zu Staus an den Anschlussstellen Kodersdorf und Nieder Seifersdorf.
Peter Seeliger sah nach der Übung noch Luft nach oben. Die Zusammenarbeit und generell der Ablauf müsse besser und schneller werden, so Seeliger.
Kommenden Donnerstagabend (6.3.) wird die sanierte und modernisierte Nordröhre des Tunnels für den Zweirichtungsverkehr freigegeben. Dann beginnen die Arbeiten in der Südröhre.