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Tanken an Sachsens Autobahnen wird immer teurer

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Wer in Sachsen auf der Autobahn tankt, muss mit noch höheren Preisaufschlägen rechnen als in den vergangenen Jahren. Das hat der ADAC jetzt bei einem stichprobenartigen Vergleich festgestellt. Dafür habe man sich die Tankstellen-Preise an 15 deutschen Autobahnen angeschaut. Im Schnitt kostete ein Liter Super E10 knapp 44 Cent und ein Liter Diesel 43,5 Cent mehr als neben den Autobahnen.

A14 etwas billiger

Bei der Rastanlage Muldental Nord zum Beispiel kostete E10 rund 43 Cent mehr als paar Kilometer neben der A14. Diesel war dort bei der Stichprobe aber immerhin „nur“ rund 34 Cent teurer. Günstiger war der Sprit bei den Stichproben in Sachsen auch an der A4-Raststätte Auerswalder Blick. Dort kostete der Diesel auch „nur“ knapp 27 Cent mehr als paar Kilometer weiter neben der Autobahn.

Spitzenreiter bei den Stichproben war übrigens die A8-Tankstelle Hochfelln-Nord mit 57 Cent mehr pro Liter Super E10.

ADAC kritisiert die Autobahn-Tankstellen

Die aktuelle Preisanalyse zeige, dass sich die Differenz in den letzten Jahren „noch einmal vergrößert“ habe - um etwa 10 Prozent, wenn man sich die Zahlen von 2024 anschaut. Ein gewisser Aufpreis aufgrund teurer Konzessionen und des Angebots rund um die Uhr sei aus ADAC-Sicht nachvollziehbar, so Sprecher Florian Wagner. „Preisunterschiede in den festgestellten Höhen sind jedoch nicht akzeptabel.“

Der ADAC empfiehlt daher jetzt ganz klar: „Autofahrer sollten daher die Tankstellen an den Autobahnen meiden und zum Tanken abfahren.“ Der meist kurze Umweg lohne sich nun praktisch immer ...