Stau-Chaos auf der A4 schon vor Ostern
Auf der A4 gab es schon am Mittwoch den ersten Oster-Stau. Zwischen dem Dreieck Nossen und Dresden ging es seit dem Vormittag nur im Schneckentempo voran.
Grund war extrem hohes Verkehrsaufkommen, die Baustelle und ein LKW-Unfall. An der Ausfahrt der Raststätte „Dresdner Tor“ kollidierte ein polnischer Sattelzug Volvo mit einen verkehrsbedingt bremsenden, tschechischen Autotransporter Mercedes-Benz.
Der Volvofahrer wurde verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Die Freiwilligen Feuerwehren Wilsdruff und Klipphausen waren im Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle ab und nahmen die ausgetretenen Betriebsstoffe auf. Es entstand hoher Sachschaden, da auch fünf der sechs geladenen PKW Porsche beschädigt wurden.
Der Verkehr im Baustellenbereich wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dennoch bildete sich ein ca. 15 Kilometer langer Stau in Richtung Dresden. Im Stau gab es bis zum Nachmittag zwei weitere Auffahrunfälle.
Auch die Ausweichroute über die B173 war dicht. Von Herzogswalde über Grumbach bis Kesselsdorf quälte sich eine endlose Blechlawine.
Der ADAC rechnet am Gründonnerstag mit einem ähnlichen Chaos. Reisende sollten deshalb unbedingt mehr Zeit einplanen.